Zitate Marcus Tullius Cicero

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Marcus Tullius Cicero (klassische Aussprache: [ˈkɪkɛroː]; * 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum; † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae) war ein römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph, der berühmteste Redner Roms und Konsul im Jahr 63 v. Chr.

Cicero war einer der vielseitigsten Köpfe der römischen Antike. Als Schriftsteller war er schon für die Antike stilistisches Vorbild, seine Werke wurden als Muster einer vollendeten, „goldenen“ Latinität nachgeahmt (Ciceronianismus). Seine Bedeutung auf philosophischem Gebiet liegt in erster Linie nicht in seinen eigenständigen Erkenntnissen, sondern in der Vermittlung griechischen philosophischen Gedankenguts an die lateinischsprachige Welt; oft sind seine griechischen Quellen nur in seiner Bearbeitung greifbar, da sie sonst nirgends überliefert sind. Für die Niederschlagung der Verschwörung des Catilina und die daraus resultierende vorläufige Rettung der Republik ehrte ihn der Senat mit dem Titel pater patriae (Vater des Vaterlandes).(Quelle:wikipedia)

Zitate Latein:

„Homo sum, humani nil a me alienum puto.“

Ich bin Mensch und nichts ist mir fremd, was Menschen angeht.

„Patria est, ubicumque est bene“

Die Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt.

„Pares cum paribus facillime congregantur“

Gleich und gleich gesellt sich gern.

„Suum cuique“

Jedem das Seine

„Quid verba audiam, cum facta videam?“

Wieso soll ich auf Worte hören, wenn ich Taten sehe?

„Ab alio amentatas hastas torquere.“

Man verschiesst Pfeile, die ein Anderer gemacht hat.

„Magnificum est laudari a laudato viro.“

Rühmlich ist es, von einem gelobten Mann gelobt zu werden.

„Gloria virtutem tamquam umbra sequitur.“

Auf Tugend folgt Ruhm – wie ein Schatten.

„Magistra vitae philosophia.“

Die Philosophie ist die Lehrerin des Lebens.

„O magnam stultitiam timoris, id ipsum, qoud verearis, ita cavere, ut, cum vitare fortasse potueris, ultro accersas et attrahas!“

O diese grenzenlos törichte Angst sich gerade vor dem was man befürchtet derart zu hüten, dass man es, obwohl man es vielleicht hätte vermeiden können, noch obendrein heranholt und herbeizieht!

Zitate:

Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden,
die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.

Suche nicht andere,
sondern dich selbst zu übertreffen

Zum Reichtum führen viele Wege,
und die meisten von ihnen sind schmutzig.

Das schönste Geschenk, das die Götter
den Menschen verliehen, ist die Freundschaft.
Mögen manche auch den Reichtum, die Macht,
die Ehre oder die Gesundheit preisen,
ich ziehe Freundschaft und Weisheit
allen anderen Gütern vor.
Im Glück wie im Unglück verlangt der Mensch
am meisten nach Freundschaft.

Zufriedenheit mit seiner Lage
ist der größte und sicherste Reichtum.

Wenn aber gesagt worden ist,
man solle die Vorfahren nachahmen,
dann schließt das freilich aus,
dass man ihre Fehler nachmachen muß.

Der ist kein freier Mensch,
der sich nicht auch einmal
dem Nichtstun hingeben kann.

Es ist nichts widerwärtiger
als ein Dummkopf, der Glück hat.

Keine Schuld ist dringender als die,
Dank zu sagen!

Nur die Weisheit ist es, welche die Traurigkeit aus dem Herzen vertreibt und die uns nicht vor Angst erstarren läßt. Unter ihrem Geleit läßt sich in Seelenfrieden leben.

Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.

Keine Festung ist so stark,
dass Geld sie nicht einnehmen kann.

Gibt es etwas Beglückenderes, als einen Menschen zu kennen,
mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst?
Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen,
hätte man niemanden, der daran teilnimmt?
Freundschaft ist vor allem Anteilnahme und Mitgefühl.

Jeder Mensch kann irren,
aber Dummköpfe verharren im Irrtum!

Trau lieber deiner Kraft als deinem Glück

Der Tod ist ein Ausruhen von Not und Elend.

Das schönste Geschenk, das dem Menschen verliehen wurde,
ist die Freundschaft.

Nicht das Alter ist das Problem,
sondern unsere Einstellung dazu.

Reich ist, wer so viel besitzt,
dass er nichts mehr wünscht.

Die Autorität des Lehrers schadet oft denen,
die lernen wollen.

Das Gesicht ist das Abbild des Hirns,
die Augen sein Berichterstatter.

Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser
als der gerechteste Krieg

Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele

Solange ich atme, hoffe ich.

Es gibt zwei Arten von Schönheit: Lieblichkeit und Würde. Lieblichkeit ist die weibliche Form und Würde die männliche.

Gewohnheit wird zur zweiten Natur.

Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn seinen Reiseproviant, wenn man sich dem Ziel nähert?

Den Schlaf nimm als das Bild des Todes.

Wenn es einen Menschen gibt, der die Gewalt des Schicksals, die Wechselfälle des Lebens, die Wirkung aller denkbaren Ereignisse erträglich findet, der sich infolgedessen weder von Furcht noch von Angst berühren läßt, sich keiner Begierde hingibt und keinem leeren Wonnerausch anheimfällt: Warum soll der nicht glückselig heißen?

Das also ist keine Freundschaft, dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist.

Im Waffenlärm schweigen die Gesetze.

Der Freund ist ein zweites Ich.

Verstand, Vernunft und Klugheit finden sich bei den Greisen, und hätte es nie Greise gegeben, so hätte es auch nie Staaten gegeben.

Der Vortrag ist gewissermaßen die Beredsamkeit des Körpers.

Ganz besonders hüte man sich, durch sein Gespräch die eigenen sittlichen Schwächen zu enthüllen, was gewöhnlich dann geschieht, wenn man geflissentlich von Abwesenden, um sie herunterzusetzen oder lächerlich zu machen, redet oder lieblos von ihnen urteilt, sie verleumdet oder beschimpft.

Welches größere und bessere Geschenk können wir dem Staate darbringen, als wenn wir die Jugend unterrichten und erziehen?

Bei Beginn des Jünglingsalters, zu einer Zeit, da unsere Einsicht noch schwach ist, entscheidet sich jeder für den Beruf. So kommt es, daß die meisten bereits an eine bestimmte Berufs- und Lebensbahn gefesselt sind, ehe sich noch zu beurteilen vermögen, was für sie das Beste sein würde.

Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam, als wenn ich allein bin.

Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

Der Ursprung aller Dinge ist klein.

Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben.

Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse.

Das Vermögen soll durch Mittel erworben werden, die von Unsittlichkeit frei sind. Erhalten aber soll man es durch Genauigkeit und Sparsamkeit.

Schon in der Überlegung liegt die böse Tat, selbst wenn sie nicht zur Ausführung gelangt. Man muß mithin so etwas, an dem schon die bloße Überlegung unsittlich ist, überhaupt gar nicht überlegen

Den Gesetzen gehorchen wir nur deswegen, um frei sein zu können.

O diese grenzenlos törichte Angst, sich gerade vor dem, was man befürchtet, so zu hüten, dass man es, obwohl man es hätte vermeiden können, noch obendrein heranholt und herbeizieht!

Wie du säest, so wirst du ernten.

Schlechte Beispiele schaden mehr als Sünden.

Schnell nämlich trocknet die Träne, besonders bei fremdem Unglück.

Ungezügelte Lust führt zu ungezügelter Begierde.

Oft steckt auch unter schmutziger Kleidung Weisheit.

Die Zukunft kommt nicht plötzlich, sondern ist nur die Wiederholung dessen, was bereits geschehen ist.

Jedes Lebewesen liebt sich selbst.

Wenn du einen Garten in einer Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.

Oft habe ich gehört, kein guter Dichter könne leben, ohne dass seine Leidenschaft entflammt sei und ohne einen gewissen Anflug von Wahnsinn.

Aus bloßen Vorteilsdenken erwächst keine Freundschaft. Nicht äußerer Zwang um irgendwelcher Vorteile willen, sondern freier Wille ist die Grundlage der Freundschaft.

Freundschaft ist das Einzige auf der Welt, über dessen Nutzen sich alle Menschen einig sind.

Wer die Freundschaft aus dem Leben verbannt, entfernt aus der Welt die Sonne.

Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.

Wir sind nicht für uns allein geboren.

Wer ein glückseliges Leben führen will, muß philosophieren.

Dem Staatsmann liegt es ob, sich in der Phantasie ein Bild von der Zukunft zu entwerfen und sich lange im voraus klar zu machen, welche Zufälle glücklicher und unglücklicher Weise eintreten könnten, und was zu tun sei, wenn etwas Menschliches passiert; aber es nie so weit kommen zu lassen, daß man einmal sagen müßte: „Das hätt‘ ich nicht gedacht“.

Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.

Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.

Man muß nicht alles glauben, was man hört.

Spruchbilder Cicero:

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