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Zitate Lucius Annaeus Seneca

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Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in der Nähe Roms), war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Politiker und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Seine Reden, die ihn bekannt gemacht hatten, sind verloren gegangen.

Wenngleich er in seinen philosophischen Schriften Verzicht und Zurückhaltung empfahl, gehörte Seneca zu den reichsten und mächtigsten Männern seiner Zeit. Vom Jahr 49 an war er der maßgebliche Erzieher bzw. Berater des späteren Kaisers Nero. Um diesen auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, verfasste er eine Denkschrift darüber, warum es weise sei, als Herrscher Milde walten zu lassen (de clementia). Im Jahre 55 bekleidete er ein Suffektkonsulat.

Senecas Bemühen, Neros eigensüchtig ausschweifendes Temperament zu kontrollieren, war jedoch kein dauerhafter Erfolg beschieden. Zuletzt beschuldigte ihn der Kaiser der Beteiligung an der Pisonischen Verschwörung und befahl ihm die Selbsttötung. Diesem Befehl kam Seneca nach.(Quelle:wikipedia)

Zitate:

Alles hängt von der Einbildung ab. Jeder ist in dem Grade elend, als er es zu sein glaubt.

Alles, was das Glück dir gegeben hat, besitze wie etwas, das keinen berechtigten Eigentümer hat.

Alles, was von unserem Lebensalter hinter uns liegt, hat der Tod in Händen.

Auch nach einer schlechten Ernte muß man säen.

Aus beständiger Anstrengung entsteht eine gewisse Abstumpfung und Schlaffheit des Geistes.

Daher muß man sich durchringen zur Freiheit; diese aber erreicht man durch nichts anderes als durch Gleichgültigkeit gegen das Schicksal.

Das beste Vermögensverhältnis ist das, welches weder bis zur Armut herabsinkt, noch weit von Armut entfernt ist.

Das ganze Leben ist eine Knechtschaft. Deshalb muß man sich an seine Lage gewöhnen und so wenig wie möglich darüber klagen, was sie aber angenehmes an sich hat, ergreifen

Das größte aller Übel ist, aus der Zahl der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.

Das größte Lebenshemmnis ist das Warten, das sich an das Morgen klammert und das Heute verliert.

Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.

Das Leben ist lang, wenn man es zu gebrauchen versteht.

Dem Schmerze unterliegt, wer dem Sinnengenusse unterliegt.

Die Gnade ist in ihrem Ermessen frei; sie urteilt nicht nach der Klageformel, sondern nach der Billigkeit und dem Guten: sie kann freisprechen und den Wert des Streites nach Belieben anschlagen.

Du wirst selber zugeben, daß das Lesen vieler Schriftsteller und der verschiedenartigsten Bücher vag und unstet macht.

Alle Grausamkeit entspringt der Schwäche.

Es gibt keinen zuverlässigeren Beweis von Geistesgröße, als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen läßt. In der oberen und mehr geordneten Region, in der Nähe der Gestirne, bilden sich weder Wolken, noch werden Stürme erregt oder Wirbelwinde; sie erfährt keinen Aufruhr, nur in den niedrigen Regionen blitzt es.

Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

Häßlichkeit schändet nicht die Seele, aber eine schöne Seele adelt den Leib.

Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, daß ein solcher Mensch, allen ein rechter Freund sein wird.

Jeder Mensch will lieber glauben, als sich selbst ein Urteil zu bilden.

Jener letzte Tag, vor dem du zurückschreckst, ist der Geburtstag der Ewigkeit.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt wird.

So groß die Schar der Bewunderer, so groß die Schar der Neider.

Tugend ist der einzige Adel.

Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur sich selbst.

Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand.

Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.

Weise Lebensführung gelingt keinem durch Zufall. Man muß, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

Wenn du wünschst, daß ein anderer dein Geheimnis
bewahre, dann bewahre es erst selber.

Wenn etwas kleiner ist als das Große, so ist es darum noch lange nicht unbedeutend.

Wer nicht zu schweigen weiß, der weiß auch nicht zu reden.

Wer vor den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich schon geändert.

Wichtiger ist, von wo man fällt, als wohin.

Willst du nicht zornig sein, so sei nicht neugierig.

Wir sind nun mal zur Gemeinschaft geboren. Unsere gesellschaftliche Verbindung ist einem Steingebäude ähnlich, das einstürzen würde, wenn die Steine einander nicht wechselseitig stützten.

Ein Teil der Heilung war noch immer, geheilt werden zu wollen.

Nirgends ist, wer überall ist.

Es hat noch keinen großen Geist ohne Beimischung von Wahnsinn gegeben.

Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist.

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

Wenn ein Seemann nicht weiß, welches Ufer er ansteuern muß, dann ist kein Wind der richtige.

Vieles haben die geleistet, die vor uns gewesen sind; aber sie haben es nicht zu Ende geleistet.

Willst du, daß einer in der Gefahr nicht zittert, dann trainiere ihn vor der Gefahr.

Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Windstössen ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und verstärken sich seine Wurzeln.

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.

Das Wort Schwierigkeit muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!

Halte Dir die rasende Schnelligkeit der Zeit vor Augen.

Man irrt, wenn man glaubt, daß Schenken eine leichte Sache sei.

In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.

Die Philosophie lehrt handeln, nicht schwatzen.

Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

Wir wagen es nicht, weil es schwer ist, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.

Willst du geliebt werden, so liebe!

Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

Schlechte Beispiele wirken auf die zurück, die sie geben.

Leben heißt kämpfen.
Ruhe wirst du im Grab haben.

Was einst Laster war, ist heute Sitte.

Beim Lehren lernt man.

Ich bin dankbar, nicht weil es vorteilhaft ist, sondern weil es Freude macht.

Der Geist ist’s, welcher reich macht.

Wer unser Freund ist, liebt uns; aber wer uns liebt, ist deshalb noch nicht unser Freund.

Alle, sage ich, streben dorthin, zur Freude, aber wo sie dauerhafte und große Freude finden, wissen sie nicht.

Gehe so mit deinen Untergebenen um, wie du willst, daß ein Höherer mit dir umgehen möge.

Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.

Das höchste Gut, ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.

Der größte Verlust fürs Leben ist das Hinausschieben; es verträumt immer den ersten Tag und entreißt die Gegenwart, indem es auf die Zukunft verweist. Aber alles, was kommen wird, steht unsicher: Lebe für den Augenblick!

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

Nicht-Wollen ist der Grund – Nicht-Können nur der Vorwand.

Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.

Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; daß ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.

Spruchbilder Seneca:

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Bruno T. Schelig

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