Watchmen – Die Wächter – Zitate

Ein paar Zitate aus dem Film „Watchmen – Die Wächter“. Ein Film, der in Parodie und auch dunkler Kulisse ein neues Licht auf die Superhelden wirft. Wer überwacht die Überwacher? Und welcher Preis ist für die Freiheit von Nöten, welche Opfer müssen dafür gebracht werden? Der Film widmet sich dem ganzen auf sehr interessante Weise.

Watchmen – Die Wächter

Der Film gehört zu meinen Liebsten. Er hat eine ganz eigene Atmosphäre und widmet sich dem Thema Superheld auf wirklich interessante Weise. Was passiert, wenn man die Macht und Verantwortung hat die Welt zu retten? Und das auch noch mit dem Preis von Millionen von Leben, die geopfert werden müssen? Ich will aber nicht spoilern.

Zitate aus dem Film

  • „Rorchach´s Tagebuch. 12. Oktober 1985:
    Heute morgen Hundekadaver in Gasse, Reifenprofil auf aufgeplatztem Bauch.
    Die Stadt hat Angst vor mir, ich kenne ihr wahres Gesicht.
    Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut.
    Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer.
    Der dreckige Morast aus Sex und Mord wird ihnen bis zur Hüfte gehen.
    Und all die Huren und Politiker werden aufblicken und rufen – Rette uns!
    Und ich werde flüstern – Nein.“
  • „Der Übermensch existiert und er ist Amerikaner.“
  • „Die ganze Welt steht jetzt am Abgrund und starrt hinab in die gottverdammte Hölle.
    All diese Liberalen und Intellektuellen und Phrasendrescher, und auf einmal weiß keiner mehr was er sagen soll. Und dann hier, in dieser grässlichen Stadt. Sie schreit wie ein Schlachthaus voller zurückgebliebener Kinder. Und die Nacht stinkt nach Unzucht und schlechtem Gewissen.“
  • „Diese Stadt hat Angst vor mir. Ich habe ihr wahres Gesicht gesehen.“
  • „Hab mal einen Witz gehört. Mann geht zum Arzt, sagt er ist deprimiert. Das Leben kommt ihm rauh vor und herzlos. Sagt, er fühlt sich allein in einer bedrohlichen Welt. Arzt sagt „Behandlung ist einfach! Der große Clown Paleacci ist in der Stadt. Gehen Sie hin, wird Sie aufheitern.“ Mann bricht in Tränen aus. „Aber Doktor“, sagt er, „ich bin Paleacci!“
  • Daniel zu Rorchach: „Niemand kennt deine wahre Identität. Du kannst aussteigen, ein normales Leben führen.“
    Rorchach: „Führst du das jetzt? Ein normales Leben? Wenn du durch ne Stadt läufst die an Tollwut krepiert. Vorbei an menschlichen Kakerlaken, die über Heroin reden und Kinderpornos, fühlst du dich dann wirklich normal?“
  • Der Comedian: „Der Kongress arbeitet auf Hochtouren an einem Gesetz mit dem sie und verbieten wollen. Unsere Tage sind gezählt. Bis dahin tun wir was du immer sagst, als Einzige die Gesellschaft beschützen.“ Nite Owl: „Wovor denn?!“ Der Comedian: „Fragst du das im Ernst? Vor sich selbst.“
  • Dr. Manhattan: „Ich bin der Erde überdrüssig, der Menschen, des Gewirrs ihrer Leben, in dem ich mich verfange. Ihre Mühen dienen angeblich der Erschaffung eines Himmels und doch ist ihr Himmel ein Ort voller Schrecken. Vielleicht steckt hinter der Welt kein Plan. Vielleicht geschieht alles ohne Plan. Eine Uhr ohne Uhrmacher.“
  • Dr. Manhatten zu Laurie: „Ereignisse von astronomisch geringer Wahrscheinlichkeit wie Sauerstoff der sich in Gold verwandelt. Ich hatte immer die Sehnsucht so etwas zu erleben und doch hab ich nie erkannt, das die menschliche Paarung zu einem Wettkampf von Millionen von Zellen um die Erschaffung von Leben führt. Von Generation zu Generation, so lange bis sich zuletzt deine Mutter mit einem Mann vereint, Edward Blake, dem Comedian, den sie liebt obwohl sie ihn hassen müsste und das aus diesem Widerspruch und entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit genau du, sonst niemand, nur du entstanden bist. Das sich eine so spezifische Form herausdestilliert hat aus all dem Chaos, das ist wie die Verwandlung von Luft in Gold, ein Wunder“

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