Was bedeutet Marketing ? (1) Der Name

Ich kann es sehen, wie die Finger im Unterrichtsaal in die Höhe schießen und nach der Aufmerksamkeit des Lehrers gieren. „Ich weiß es“, „Ich will antworten“. Dann steht es im Raum, als Aussage alleine von einer vorlauten Stimme hinausgepresst. „Verkaufen“. Und wir werden dem alle zustimmen. Aber wäre es so einfach, bloß der Austausch von Ware, wäre Jeder der Top Marketeer, nicht wahr? Es gibt also noch mehr, was sich hinter diesem Begriff versteckt. Momentan tendiere ich dazu, eine Reihe von Artikel daraus zu formen. Wo ich erstens aus meiner Erfahrung im Einzelhandel profitiere, sowie denen aus dem Verkauf meiner Saga.

Was ist Marketing?

Gehen wir rein auf den Verkauf, so haben wir eine Brille auf den blaugrauen Augen, die sich für das Wesentliche verschlossen hat. Wenden wir uns einigen der Stichpunkte zu, die im Brainstorming damit verkettet sind und schaffen uns ohne Umwege einen Überblick.

Verkaufen

Ja, Marketing ist verkaufen. Das ist absolut richtig und genau das, was jedem einfällt, der dieses Wort liest. Aber wir gehen dabei nicht von dem Wechsel des Geldes gegen ein Produkt aus. Vielmehr umfasst es den gesamten Bereich. Die Vorarbeit, das Drumherum und auch das danach, was sich an so einen gewinnbringenden Wechsel knüpft.

Einschub:

Ich poste Ihnen mal kurz ein Beispiel:

Ich habe mir vor ein paar Tagen, das neueste Werk von Stephen King zugelegt. Ein dicker Wälzer von 1300 Seiten. Unter dem Titel „Die Arena“ in blutroter Schrift hatte es mich angelockt.

Aber das stimmt nicht. Mich hat in keinster Weise das Thema interessiert, so dass ich entschied es zu kaufen. Es war auch nicht der Verlag. Was ich gekauft habe, war ein Name. Der Name, den ich mit guten Geschichten verknüpfen. Mit einer Erinnerung aus Jahrzehnten meiner eigenen Kindheit. Ich habe ein Bild gekauft, dass ich in meinem Verstand hatte, ohne zu wissen, ob die Realität dem noch gerecht wird. Und ebenso habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, dieses Buch zu lesen. Noch habe ich nicht angefangen, selber in Schreibwut noch gefangen, aber es ist vorgeplant.

Was habe ich also gemacht? Ich habe bezahlt dafür, dass ich selber eine Aufgabe in der nächsten Zeit habe. Und ehrlich gesagt, hat mich der Preis in keinster Weise interessiert. Es gibt eine Schmerzgrenze, ganz sicher, obwohl ich denke, bis zu 30 Euro hätte ich trotzdem ohne Zögern zugegriffen.

Ich wusste also vorher schon, was mich erwartet und was ich bereit war dafür zu investieren. Egal, was der Name mir angeboten hätte.

Es ist ein Name

Das führt uns natürlich direkt zu einem Aspekt des Marketing. Was ist Stephen King für mich? Eine Erinnerung, eine bestimmte provokante und direkte Art zu schreiben. Und ein Gefühl, dass ich beim Lesen habe. Ich weiß, was ich bekomme und ich greife ohne Zögern zu.

Ehrlich gesagt, ist das ein Traum für jeden Marketeer. Egal was man anbietet, durch Vorarbeit, kennt einen der Käufer schon und wird zugreifen.

Das heißt, noch Jahre von so einer Zukunftsvision, muss man an seinem Bild im Gegenüber arbeiten.

Was will ich, als das man mich sieht?

Soll man mich für intelligent halten? Eine Legende auf meinem Gebiet? Soll man denken, dass ich reich bin? Will ich ein Jedermann werden? Der Kumpel von nebenan? Oder will ich ein Lehrer werden? Das Vorbild, dass den richtigen Weg weist und für die nützlichen Tipps, Leser und Ruf erntet?

Was soll man mit meinem Namen verbinden?

Das Wort Webmaster? Nützliche Codes? Das Wissen, das ich besitze? Meine Schreibe? Meine Persönlichkeit?

Ja, kompliziert, nicht wahr?

Sie können nicht alles bekommen. Das ist klar. Und um so mehr man mit Ihnen verbinden soll, um so mehr Vorarbeit bedeutet das. Jahre an Vorarbeit unter Umständen. Wie ich es vorher schon gesagt habe, ist das der Punkt, wo Sie sich selber verkaufen.

Wie gehen wir also vor?

Beschränken wir es jetzt einfach mal nicht auf das Internet. Das wäre nur eine einseitige Sicht und würde verhindern, dass Sie wirklich verstehen.

Schalten Sie den Fernseher an. Warten Sie genau auf den Block in der Unterhaltung, der Sie sonst so nervt.

Was sehen Sie?

Ja, Musik, Farben und nette Menschen. Aber ebenso, je nachdem, wie gut der Anbieter ist, auch einen Traum. Das schnelle Auto, Luxus, Reichtum, Glück oder Frieden.

Gehen Sie in sich und versuchen Sie herauszufinden, was die Bilder in Ihnen erweckt haben. Fühlten Sie sich gut? An irgendetwas erinnert? Vielleicht an den ersten Moment einer Liebe? Was war es dann für Werbung? Für eine Partnervermittlung? Hat Sie den Wunsch in Ihnen erweckt, sich neu zu verlieben?

Wir sollten das jetzt nicht vertiefen. Denn das ist Werbung und ebenso sollte dafür ein eigener Artikel entstehen. Worauf ich eigentlich hinweisen wollte, ist der Slogan, den mittlerweile jeder anbietet. Z.B. „Jeden Tag ein bisschen besser“. Ja, Sie werden jetzt wissen, wer das sagt. Ist gelungen, nicht wahr?

Oder, „Geiz ist geil“. Erste Sahne das Marketing und das Bild, das in Ihnen entstanden ist. Sie in der Rolle als Konsument.

Da wurde ein Bild erschaffen, das fest mit diesem Slogan zusammenhängt. Und dieser Slogan hat sogar eine Bedeutung. Immer frisch oder einfach die Billigsten.

Sie werden vielleicht behaupten, dass Sie nicht so beeinflussbar sind. Aber denken Sie jetzt an eine der Läden, so fällt Ihnen direkt so ein Slogan ein. Und ebenso das neueste Angebot und die Erfahrungen, die Sie damit gemacht haben. Und wer weiß, beim nächsten Mal, wenn sie einen Fernseher brauche, wo denken Sie dann als erstes dran?

Wie erschaffen wir das jetzt?

Ich gehe einfach davon aus, dass Sie sich nicht einfach einen Slogan überlegen und den ebenso über die Flimmerkiste schicken. Abgesehen davon, dass Sie auch erstmal etwas besitzen müssen, das den neu erweckten Hunger bedient.

Sie nehmen sich von mir aus einen Zettel und schmieren Querbeet darauf, was Sie erreichen wollen. Alle Stichworte die Ihnen dazu einfallen.

Dann ein zweites Papier und darauf kritzeln Sie, was Sie dafür brauchen. Im Klartext, wie muss man Sie sehen, damit das Endziel erreicht werden kann? Aber Sie selber haben eine einseitige Sicht der Dinge. Es wird absolut lehrreich für Sie selber sein, wenn Sie andere Menschen aus Ihrem Umfeld mit einbeziehen. Stellen Sie Ihnen einfach die Frage, bei wem Sie so etwas kaufen würden. Warum Sie etwas kaufen. Und warum genau dort, wenn es doch woanders billiger ist. Die häufigste Antwort ist, dass man gar nicht weiß, dass es woanders ebenso angeboten wird. Es ist also immer die Erfahrung, die einer erfolgreichen Marketing Strategie vorausgeht. Ihre eigene Erfahrung und die eines zukünftigen Kunden.

Was machen andere falsch? Machen Sie es besser.

Wo gehen andere unter und werden übersehen? Greifen Sie sich die Spitze.

Und als wichtigster Punkt:

Was können die Anderen? Und was können Sie nicht, wo Sie toppen können? Den Punkt absolut ausbauen und ausschöpfen, sofern er dem zukünftigen Bild gerecht wird.

Wo kennt man Sie noch nicht? Einsteigen und eintauchen. Den Fehler finden und Ihren Namen in Verbindung damit bringen.

Fazit

Ich weiß, dass sie genaue Anleitungen haben wollen. Aber jedes Projekt, egal welcher Art, ist der Art weit verzweigt, dass nur Sie selber es ganz durchblicken können. Ich gebe Ihnen die Tipps und die Überlegungen, die Sie brauchen. Und dann fangen Sie an, verstehen und bessern unter Umständen sogar Ihre Fehler aus. Marketing ist ein Plan, den man simpel verfolgen muss, wenn es an die Spitze gehen soll. Ich werde in dieser Reihe ab und zu einen Artikel zum Thema veröffentlichen. Wenn es Sie interessiert, es Ihnen was gibt, bleiben Sie dran.

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