Von Licht und Dunkelheit (Des „reinen“ Selbst als Weg)

Es gibt keine 24er an Stunden, die nicht sowohl Licht als auch Dunkel beherbergen. Es gibt keinen Tag, der nicht auch die Nacht mit sich führt. Wollen wir also den Tag genießen, uns in die pralle Sonne setzen, so müssen wir zumindest die Nacht akzeptieren. Denn auch wenn wir uns weit ab in einer Traumwelt aufhalten, in der das Licht nur zu hell erscheint, so ist und bleibt die Nacht in der Wirklichkeit. Mancher zieht direkt den Querverweis zu gut und böse. Aber so weit wollen wir nicht gehen. Uns reicht Licht und Dunkelheit. Schein und Schatten. Das Helle und das Dunkle, das in jeder Seele nur wohnt. Nur wie beim Tage, können wir die Nacht nicht einfach vergessen und behaupten, es gäbe keine Dunkelheit. Damit sehen wir uns heller, scheinen mehr „erleuchtet“, aber fallen einer Lüge anheim.

Das Licht und das Dunkel

Wir wissen es und haben es so schon immer gewusst. Licht, egal wie hell und rein, das wirft Schatten. Licht und Schatten stehen in Verbindung. Ohne das eine, gibt es das Andere nicht. Mit jedem des Einen aber, können wir das Andere finden. Eine schöne Schlussfolgerung direkt. Denn gehen wir in die Schatten, das Dunkel selbst, so können wir seiner Spur folgen und finden doch nur das Licht. Oder aber wir wähnen uns in der Erleuchtung, dem reinsten Licht des Selbst und enden in der Schlangengrube der Finsternis. Egal welchen Weg man wählt. Man muss beides akzeptieren, um den Weg zum eigenen Ziel zu finden. Und scheut man vor einem nur zurück, so kann man niemals an sein Ziel gelangen.

Die Erleuchtung nur im Licht

Im Grunde ist das fast die am Meisten propagierte These. Wer Erleuchtung, Weisheit und Erfüllung sucht, der wende sich an das Licht. Wer es zu höheren Bewusstseinsebenen bringen will, der suche die Liebe, das Reine und den Himmel. Je nach Glauben natürlich.

Diesem aber unterliegt der gravierende Fehler, schon fast die naive Ansicht, das Licht ohne Dunkelheit existieren könne. Rein theoretisch kann man ohne Schwarz kein Weiß entdecken. Ohne Dunkel, keine Helligkeit. Kenne ich also die Dunkelheit in mir, in der Welt und akzeptiere sie ebenso als mein Ich und einen festen Bestandteils des Seins, wie auch des Werdens, dann erst kann ich es zum letztendlichen „höheren“ Ziel bringen.

Der Fehler des Lichts

Ich muss es so formulieren und auch betiteln, da es ein Fehler schon fast ist, der mir traurigerweise zu oft begegnet. Wer sich des Lichtes wähnt, der vergisst um die Dunkelheit und ist bereits schon mit einem Fuß des Seins darin.

Es reicht nicht, immer nur von der Helligkeit zu erzählen. Es ist ein gravierender Fehler zu glauben, dass man selber gegen jedes Dunkel gestählt sei. Aber nehme ich dies an, sehe ich mich selber nur als Schwert der Helligkeit, das ohne Fehl und Tadel, niemals stolpern kann, so ist dies bereits geschehen.

Von hinten schleicht es sich an, unbemerkt infiziert es das Reine, dem man sich so sicher ist und kitzelt einem am Ego. Bis man selber zur Weihberäucherung des eigenen Selbstes neigt. Ohne Fehl, ohne Tadel man ist. Und obwohl man es heraus posaunt, so ist man schon längst verkommen zu einem Garanten des sicheren Weges in die Dunkelheit fernab des Lichtes. Dann kann man rufen wie man will. Von Liebe, Helligkeit, Weisheit und was auch immer dazu gehört. Es sind und bleiben nur leere Worte, die monoton wiederholt werden, da ihnen die Grundlage fehlt. Sicher kann man das nicht immer direkt sehen. Auf den ersten Blick erkennen. Aber wer sich zu hoch auf das Treppchen des Guten stellt, der ist in meinen Augen selten des weiteren Interesses wert. Die Größten sollen die Kleinsten sein. Keiner ist ohne Fehl. All das kennen wir bereits. Aber zu gerne, da übersehen wir, das das gerade auch für jeden von uns gilt. Egal wen. Jeder der atmet, jeder der lebt und jeder, der zu denken vermag.

Der Weg in die Dunkelheit

Auf dem Weg zu der „Erleuchtung“, denn wenn ich auch dieses Wort nicht mag, so führt es dennoch die Richtung, in die ich weise. Den freien Geist, Wissen um das eigene Selbst. Auf diesem Wege, wendet man sich nicht an die Dunkelheit. Keiner wird dies behaupten. Nun, ich tue es dennoch.

Denn wir wissen, dass das ebenso ein Weg ist um das Licht zu finden. Wahrheit, Wissen und Liebe. Denn hell oder dunkel ist diesem egal. Wende ich mich in das Dunkel, so habe ich die schwerste Lektion gelernt. Das auch ich auf dem Weg der Erleuchtung, der Wissenssuche, dem Weg zum eigenen Selbst, niemals die Dunkelheit verlassen werde. Denn auf immer ist sie ein Teil von mir. Es gilt nicht sie loszuwerden. Denn das geht nicht. Zu steuern, zu kontrollieren und zu aller erst zu akzeptieren. Wer verleugnet, verschließt nur die Augen vor Wahrheiten. Aber damit verschwinden sie nicht. Viel mehr werden sie in Zukunft zu Schwächen.

Man besiegt keine Dunkelheit. Man tötet keinen Teufel. Man klagt nicht an und verurteilt nicht. Nicht auf dem Weg zum höheren Selbst. Man akzeptiert, erkennt, wie es ist und ändert oder lässt die Freiheit zu sein. Aber an erster Stelle steht immer die eine Wahrheit: Die Akzeptanz des Eigenen was auf immer auch Dunkel sein wird.

Von Licht und Dunkelheit

Es ist die Geschichte des eigenen Selbstes. Geht man zu sehr in das Licht, so bildet man Schatten, die man nicht einfach ignorieren kann. Geht man zu tief in die Dunkelheit, so erkennt man das eigene Leuchten, das man ebenso wenig übersehen kann. Eines gehört zum Anderen. Besitze ich die Freiheit über meine beiden Seiten. Jeden Weg den ich gehen kann, egal der Richtung, so bin ich frei. Frei, gut sein zu müssen. Frei davon, mich so nennen zu wollen. Am Ende, da bin ich frei von gut und böse. Frei von Erleuchtung und Verdammung. Denn es zählt nicht mehr. Besitzt keine Macht mehr über mich. Ich wähle selber, was ich sein will. Zu jeder Zeit. Also ist diese kleine Erkenntnis ebenso eine der Grundlagen, die es zu lernen gilt. Wer das böse an sich verdammt, die Dunkelheit hinwegschickt, der wird niemals Licht werden. Wer das Licht an sich verdammt, es verleugnet, der wird ebenso nie dunkel werden. Welchen Weg man auch wählt. Tut man es weise, tut man es richtig, tut man es vollkommen, so braucht man die Münze nur ganz. Licht und Dunkel, im eigenen Innern. Nicht wegzubeten, zu erleuchten oder auch durch Vergebung zu reinen.

Nicht ein Gott erschafft dies in uns selber, sondern wir alleine. Und da ist jeder Glaube egal. Denn am Ende, der Freiheit, die einen erwartet, da zählt selbst das nicht mehr. Man tut, was getan werden muss und die Ideale, die des Weges verlangen. Mehr, da muss es nicht sein.

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