Unsere Beziehungen …

Ob Verflossene oder nicht, ob geschieden, verheiratet oder verlobt. Unsere Beziehungen haben einen sehr hohen Stellenwert auf unserer Zufriedenheitsskala.

Sind wir unzufrieden, belastet, eingeengt, vlcht auch unterdrückt, so kann man versuchen das Glück zu beschwören, aber die Prognose wird eher in den negativen Bereich gehen. Haben wir Glück in unseren Beziehungen, fühlen wir uns behütet, ergänzt, gut aufgehoben, voll der schönsten Gefühle, nun, dann ist ein Großteil des positiven Lebensgefühles bereits geschafft.

Nun stellt sich die Frage, was ich Ihnen dazu sagen kann.

Ich werde nicht beratschlagen, wann zu trennen, wann zu halten, wofür zu kämpfen. Ich gebe keine Indizienreihe vor, mit deren Hilfe Sie Ihren Beziehungsstatus bewerten können. Nein, all das werde ich nicht tun.

Denn ich möchte, dass Sie genau das selber machen. Machen Sie sich eine positiv und eine negativ Liste. Schreiben Sie auf, was Sie von einer Beziehung erwarten. Was Sie sich wünschen, ersehnen, woran es hängt. Warum Streitereien wegen Kleinigkeiten? Was empfinden Sie davor und danach? Was können Sie, später auch der Partner, dafür oder dagegen tun?

Beziehung ist Arbeit. Und egal, welche Zukunft man anstrebt, es hängt immer von Zweien ab. Und Beide müssen etwas dafür tun. Da Sie nun mal mein Leser sind, beginnen Sie als Erstes damit. Dann aber, wenn Sie für sich mit Problemen im Reinen sind, sprechen Sie mit Ihrem Partner.

Glück, selbst in einer Beziehung, bekommt man nicht geschenkt. Unsere Scheidungsrate zeigt uns das glasklar wie ein Mahnmal. Sicher gibt es am Anfang die 1 1/2 Jahre, die Wolke Sieben dauern kann. Dann aber, müssen beide Partner aufeinander achten, zusammen etwas tun, wenn es ein „Zusammen“ bleiben soll.

Die Belohnung?

Ich denke, mindestens 50 % der allgemeinen Zufriedenheit stehen in Zusammenhang mit einer erfüllten Beziehung. Haben Sie die, sind die anderen 50 % bei Leibe nicht mehr weit.

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