Bloggen

Private vs. Traffikbooster – Blogs mit Zielrichtung

Off

Wünsche, Träume, Kino, Stream…. Oder doch eher das private Tagebuch? Was ich heute erlebt habe, was mich bewegt, mein Hobby, meine Gedanken, meine Wünsche, meine Träume.

Seit Längerem trage ich dieses Thema mit mir herum, wusste nur noch nicht, ob ich es abtippen sollte, ins Netz stellen, die Tastatur damit belasten. Nun bin ich über einen anderen Artikel im Netz gestolpert, der eine ähnliche Richtung geht und so nehme ich es mir doch zur Brust, ordne die noch konfusen Gedanken, die unbewusst schon eine Richtung eingeschlagen haben und gebe ihnen eine Struktur, mache sie lesbar und präsentiere sie.

Die Richtung von Blogs

Es gibt einen Themenschwerpunkt in Blogs, der aber nichts mit den Themen an sich zu tun hat. Es ist eher eine Schubladenmachenschaft, die eine Einteilung veranlasst und sich selber eine Zielsetzung gibt, wie man in Zukunft verfährt.

Im Klartext.

Irgendwann wird man sich entscheiden müssen, hört sich gut an, ist aber in der Praxis so, dass es meist von alleine geschieht und sich erst richtig herauskristallisiert, wenn man schon so einige Artikel auf seinem Blog vorweisen kann.

Grob gibt es natürlich den kommerziellen  oder freigeistlichen Aspekt, aber näher betrachtet, spielt auch das nicht die riesen Rolle, denn man kann jedes Thema zu einer Geldmaschine machen oder zu einem Projekt, das einem einfach mehr bedeutet als der schnöde Mammon. Unterstellen wir jetzt einfach mal nicht, dass es fehlendes Können ist, dass einen vor den grossen Themen zurückschrecken lässt und in einem Schneckenhaus verbleiben lässt, das sich privates Leben nennt und widmen wir uns einer groben Einteilung.

Die privaten Blogs

Sie kennen diese Seiten. Wie heissen Sie? Klara`s Strickblog, Sophie`s Kochrezepte, Der Alltag eines Kleinbauers, Mit den Kühen und auf dem Hof (Ich hoffe, es gibt diese Blogs nicht wirklich, sonst möge man es an dieser Stelle entschuldigen, es ist purer Zufall und entspringt meiner reinen Kreativität).

Auf solchen Seiten finden Sie eine feucht fröhliche Ausdrucksweise, die rein private Erlebnisse schildert, mitunter auch, aber mehr durch Zufall, am Geist der Zeit.

Heute habe ich das und das gemacht, und was glaubst Du, wen ich da getroffen habe? Ja, doch, wirklich, der Hendrick saß auf einer Bank direkt neben dem Supermarkt. Nun, heute habe ich mir ein Herz gefasst und mich neben ihn gesetzt. Als wir bestimmt zehn Minuten nebeneinander saßen, mein Herz klopfte bis zum Hals, ein dicker Kloß der mir das Schlucken verhinderte, fragte er mich was. Ich war so aus den Wolken, und voll von der Breitseite getroffen, rutschte ich von der Bank und landete auf meinem Allerwertesten. Und dann konnte ich nicht mehr. Es kam einfach über mich und ich konnte nur noch lachen. Hendrick fiel darauf ein, half mir aufzustehen und wir unterhielten uns entspannt. Er lud mich daraufhin für Samstag ein. Auf die Frage ob es ein Date sei, wich aus und stierte Löcher in seine Schuhe, plötzlich selber verlegen. Mein Herz machte Luftsprünge, …..aber ich weiss absolut nicht was ich jetzt anziehen soll? Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Aufgeschlossen, mit oder ohne Ausschnitt, er soll mich ja nicht für so leicht zu haben halten. Bitte helft mir. Ich habe unten ein paar Bilder eingebunden, der Kleider die zur Auswahl stehen. Und Styling? Sollte ich zum Friseur, oder ist das übertrieben?

(Ich sollte aufhören, macht mir zu viel Spass. Sollte ich wohl auch nen Frauen Blog aufziehen. 🙂 Wäre bestimmt lustig.)

Zurück zum Thema. Was uns das kleine erfundene Beispiel zeigt, ist es erstens ganz sicher privater Natur, was geschrieben wird und zweitens besteht auch eine Nähe zur Leserschaft. Die Kommentare werden jetzt ähnlich verlaufen, man wird sich darüber beraten, mit fröhlichem Du und über Erfahrungen sprechen, die man selber so gemacht hat. Aber, es ist nicht langweilig. Es kann genauso fesselnd und spannend für die Leserschaft sein, wie jedes andere Thema. Das hängt einfach vom Schreibstil des jeweiligen Bloggers ab.

Die Besucherzahlen können sich nach einiger Zeit genauso nach oben schrauben, wie in jedem anderen Projekt. zieht man es SEO Technisch auf, mit einem Titel, erstes Date, was zieht man an, und gibt ihm die entsprechenden Keywords kann es auch eine Traffikartikel werden. Oft ist es einfach nur so, dass die jeweiligen Schreiberlinge nicht wissen, wie es geht, sie es gar nicht interessiert und die Besucherzahlen egal sind. Ihnen geht es um den Austausch und das Umfeld. Sie möchten sich unterhalten, wie auf den gängigsten Plattformen einfach nur über den neuesten Klatsch tratschen und so Teil von etwas werden.

Was Sie erwartet, wenn Sie so fahren? Ruhe, um es einfach zu sagen. Sie werden einige Kommentare bekommen, mit der Zeit immer mehr und sich in Ihrem Blog zu Hause fühlen. Es ist Ihr kleines Reich. Eigentlich das, um was es beim Bloggen von Anfang an ging. Es fing an als Webtagebücher, die man einfach ins Netz stellte.

Nun, da WordPress so einiges mehr zu bieten hat, entwickelte sich eine andere Sparte, die die Suchmaschinen immer mehr füllen.

Die Traffikbooster

Es geht um News, Themen aus und ums das Internet. Kino, Tools, Anleitungen und ab und zu auch höhere Ziele. Man schreibt ganz sicher auch für sich selbst, aber die Hauptzielsetzung geht auf die Suchmaschinenbesucher. Es kann natürlich auch sein, dass sich das Spektrum so weit erhöht, dass man auch eine breite Leserschaft im RSS mit der Zeit vorweisen kann. So findet auch auf dieser Weise ein Austausch statt. Kommentare wird man mit der Zeit so einige bekommen und es kristallisiert sich auch hier ein Leserstamm heraus. Das ist die Weise, wie viele erfolgreiche Blogger verfahren. Nah am Leser und doch ab und zu ein Abstand, wenn es um reine Tools geht. Es ist ein geübter Mix aus Nähe, einer kleinen Prise eigener Persönlichkeit und neutraler Persönlichkeit, die manches langweilige Thema überhaupt lesenswert macht. Übers SEO, muss man sich eigentlich nicht unterhalten, denn schon alleine durch die Suche im Internet, sollte man über die gängigsten Tools, die Phrasen, die Traffik bedeuten stoßen und muss es einfach nur richtig anwenden.

Entweder Nische oder Lifestyle, was Einen interessiert oder wozu man einfach Lust hat. Was man erwarten darf? Einen breiten Besucherstrom, der durch die Seite läuft, sofern man es richtig macht. Noch die richtige Werbung, AdSense und Co und man wird sich mit der Zeit so Einiges verdienen.

Die Schreibweise

Eigentlich ist es vom Grundgedanken so, dass Sie auch der Richtung entsprechend Schreiben müssen. Ein Du und ein Hör mal und guck mal hier oder ein förmliches, worauf ich Sie diesmal hinweisen möchte, muss in den jeweils passenden Bereich.

Im Grunde genommen ist es aber so, dass man seine Schreibe mitbringt, bevor man den ersten Artikel überhaupt abgetippt hat. Natürlich formt sich die Kunst immer weiter und bekommt ihren Feinschliff. Aber die eigene Note bleibt einfach. Ich persönlich kann meine Leser einfach nicht Duzen, bringe ich nicht übers Herz. Und so behaupte ich einfach, dass die Richtung, die man mit seiner Seite einschlagen wird, schon vorgegeben, vorprogrammiert ist. Je nachdem, wie ich schreibe und meine Leser anspreche. So findet die Schublade meines Blogges also mich und nicht umgekehrt. Und es wird nur mit zunehmender Artikelzahl immer klarer, was schon von Anfang an klar war.

Weitergehende Einteilung

Nun zu dem Artikel, der mich hat das Thema doch aufgreifen lassen. Die Aufteilung der Blogs und der Zielsetzung kann man natürlich noch weiter in die Enge treiben und so noch mehr einschränken.

Netz Online hat sich diese Aufgabe in einem interessanten Projekt gestellt, das nach Mitarbeit ruft.

In Eine grobe Kategorisierung von Blogs ruft die Seite dazu auf sich zu beteiligen. Sie hat in den Google Docs ein Dokument erstellt, an dem ein jeder der sich wünscht, sich beteiligen kann.

Das Dokument steht gewissermaßen als Rohform zur Verfügung und jeder der möchte, kann seine eigenen Gedanken zu Einteilung der Blogs mitbringen und an der Grafik mitwirken. Bis sie zum Schluss als noch fiktiven Gedanken, ein Abbild der Bloggosphäre bildet, wie das Netz sie selber empfindet. Ich persönlich kann nur empfehlen, daran mitzuwirken. schon die eigenen Gedanken, der jeweiligen Webmaster zum Thema könnten interessant sein und so eine kleine Bloggeraktion entstehen lassen. Hier gehts lang: Eine grobe Kategorisierung der Blogs

Fazit

Was man sich vornimmt und was dann wirklich wird, kann oftmals zu zwei Paar Schuhen werden. Und gerade im Internet, dessen Hauptfluss die Aktualisierung und ständige Veränderung ist, wird so manche Seite passend geschliffen, bis sie zu dem passt, was das Internet wirklich noch braucht.

Lies doch mal

About the author / 

Bruno T. Schelig

Most Viewed Posts

Kategorien

Wer mir weiter folgen will, der findet mich auf

Twitter: Nismion LeVieth oder Facebook: Nismion LeVieth. Instagram: bschelig Neobooks:Nismion  Tumblr: nismionlevieth  Ask.fm: Nismion Yumpu: nismion GuteFrage.net: nismion
Kein Verlag: nismion

Es steht jedem frei, sich mit mir zu verbinden, wie auch immer er es mag.