In die Stadt – Athalon (3)

Urplötzlich hörte jede Existenz auf. Athalon fühlte nichts mehr. Keine Wärme, keine Kälte. Er wurde hineingezogen in eine Dunkelheit, befand sich in einem Raum der Schwärze, dem Nichts. Kein Wesen, keine Form um ihn herum. Einfach … nichts.

Dann blitzten Lichter auf, die Umgebung verfärbte sich in jede Farbe, die möglich war. Es bildete sich ein Tunnel. Aber er spürte keine Bewegung. Nur am Lichtspiel der bewegten Begrenzungen, konnte er sehen, dass es vorwärts ging. So rasant, so schnell, dass er nicht mal für eine Sekunde erkennen konnte, was die Lichter wiedergaben, woran er da vorbeiflog.

So schnell, wie es angefangen hatte, endete es auch wieder. Er wurde ausgespuckt, schaffte es im Reflex die Arme nach vorne zu strecken und landete ungebremst in trockenem Erdreich. Steine gruben sich schmerzhaft in seine Handflächen, er küsste wortwörtlich den Boden und schmeckte die Erde. Er richtete sich auf, schwankte leicht, noch benommen und wischte sich den Dreck vom Mund. Ein paar Mal spuckte er aus, dann verschwand auch der trockene Geschmack. Er blickte sich um.

Athalon war angekommen. Ob es das Ziel war oder nur ein Irrweg, woher sollte er das jetzt wissen?

War dies der Ort, den sein Vater damals besucht hatte? Die verdammte Dimension, vor der er ihn immer gewarnt hatte? Wo er sie traf, die Königin der Dämonen, die ihn versuchte und verführte? Bis sein Vater willenlos nachgab. Eine Schwäche, eine Hingabe des bloßen Aktes, dem er selber entstammte. Jahre, Jahrzehnte hatte Athalon nicht mehr an ihn gedacht. Ihn vergraben in seinen Erinnerungen. Ihn vergessen und jeden neuen Gedanken verwehrt. Und jetzt? Eine Frau, die ihn Bruder nannte, unentwegte Gedanken, die ihn in das Vergessene trieben. Wieso nur? Er hatte doch Wichtigeres zu tun.

Es war Nacht, wie auch vorher schon. Sternenklar und voll der glitzernden Punkte am Himmel. Er befand sich auf einer Ebene, weit und breit nur trockene Erde. In Entfernung, zur Rechten, die dichten Bäume eines Waldes. Am Horizont, nur leicht zu Erahnen, Türme, Mauern und grell leuchtende Lichter. Aber nirgendwo eine Spur der Frau, die sich als seine Schwester ausgegeben hatte.

Er überlegte nicht lange und machte sich auf den Weg. Wenn er Informationen wollte, dann bekam er sie nur unter Menschen. Sofern sie dort lebten. Er wusste ja noch nicht einmal, wo er gelandet war. Ob es der gleiche Planet war oder eine andere Dimension? Nur weitere Fragen, auf die er Antworten haben wollte.

Um so näher er den Werken aus Stein kam, umso mehr konnte er auffangen. Wispernde Stimmen, Gelächter und das Brüllen der Marktschreier. Musik, singende Frauen und ab und zu das Prusten eines Pferdes. Gelallte Worte der Betrunkenen und das Scheppern von Rüstungen. Gewohnte Klänge. Die Klänge einer Menschenstadt.
Ein breites Holztor, beschlagen mit dicken Eisenstiften. Natürlich verschlossen, wie konnte Athalon auch etwas Anderes erwarten? Er stoppte und schlug nur leicht gegen das Holz. Eine unnötige Geste, denn man hatte ihn sicher schon gesehen. Die Tatsache, dass ihm keine Pfeile entgegenflogen, konnte ein gutes Zeichen sein. Und wirklich. Oben am Rande der Mauer bückte er sich herunter. Augenpaare, die ihn musterten, ein Helm auf dem Haupt, eine glitzernde Rüstung auf der Brust. Ein normaler Soldat, ein Wachposten und ein Mensch.

“Was ist Euer Begehr?” Rief der Soldat herunter. Athalon konnte erkennen, wie man ihn sehr genau musterte und seine Waffen für Sekunden nur, fixiert wurden.

“Ich ersuche um Einlass, um ein Bett für die Nacht und Speise für den Abend. Einem Trunk am Ende eines erfolgreichen Tages bin ich ebenso nicht abgeneigt.” Die Floskeln zur Begrüßung, nur menschlich und zu oft gebraucht. Der Soldat entspannte sich sichtlich. Athalon hörte das Schaben seines Schwertes, als es zurück in die Scheide glitt. Und jetzt sah er auch weitere Wachposten, die zwischen den Zinnen auftauchten. Die Armbrüste, gespannt, wurden nun zu Boden gesenkt. Athalon lächelte innerlich. Natürlich hatte er sie vorher schon gespürt. Er hatte darauf gewartet, dass sie feuerten. So leichtsinnig war er nicht und ebensowenig wehrlos. Der Soldat nickte nach hinten und das Tor wurde geöffnet. Athalon trat ein und wurde überschwemmt. Kinderstimmen, wuselnde Schritte in der Erde, die ihn ermpfingen. Verludert gekleidet und doch wohlgenährt, hielten sie die offenen Hände hoch und baten um eine Gabe. In welcher Stadt gab es sie nicht? Er öffnete den Beutel am Gürtel, holte ein paar Goldmünzen heraus und ließ sie in die gierigen Hände fallen. Sie rannten los, einer biß dabei auf eine Münze, um die Echtheit zu testen. Bald schon waren sie um das nächste Haus verschwunden. Gelächter, das ihnen hinterher fegte.

Das Tor schloss sich wieder hinter Athalon und der Wachposten von eben trat an ihn heran. “Gebt Acht auf Eurer Gold. Es ist nicht klig, alle es sehen zu lassen.” Er blickte mich ernst an, schwieg eine Sekunde und wartete auf eine Reaktion, die er aber nicht von Athalon bekam. Dann fuhr er fort: “Aber viel mehr, behaltet Eure Waffen an ihrem Platz. Wir dulden keine Unruhen. Die Gesetze hier sind streng und ohne Gnade.” Zusammengekniffene Augen, die versuchten in Athalon zu lesen.

Athalon lachte, setzte eine entspannte Miene auf und sagte: “Keine Sorge. Auch ich will keinen Ärger. Bin nur auf der Durchreise und bleibe nur eine Nacht.”

“Dann ist es ja gut.” Kam es vom Soldaten und etwas freundlicher:”Das Gasthaus liegt am Marktplatz. Folgt dem Weg geradeaus.”

Athalon nickte. “Danke”, sagte er. Der Soldat neigte den Kopf kurz, fuhr herum und bestieg die Treppe zu den Zinnen. Bevor er oben war, sagte er: “Hebt einen auf mich mit.” Diesmal ein leises Lachen, das Athalon gekonnt erwiederte. Er war drin. Nur eine kleine Maskerade, ein Theaterstück ohne Leistung. Man durfte nur nicht auffallen, keinen Argwohn erwecken. Zum Gasthaus wollte ein Jeder. Warum nicht auch er? Und genau dorthin machte er sich jetzt auf den Weg. Vorbei an den kleinen Häusern aus Stroh und Kies, aus Erde und Schweiß, geformt. Manchmal, sehr selten, noch ein Fenster erleuchtet. Die Stadt schlief bereits oder sie feierte auf dem Marktplatz. Von dort kamen auch die Geräusche und Klänge, die er vorher schon aufgefangen hatte. Es war an der Zeit, sich in den Trubel zu stürzen. Unerkannt und doch mitten drin.

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Legends of Kain

„Ich bin nicht böse, nicht verdammt oder verkommen. Mein Weg ist nur ein Anderer. Abseits jeden Gesetzes, das Ihr erschaffen habt. Fern von jeder Einordnung oder mathematischen Gleichung. Ich bin frei von dem Allen. Von Gut und Böse. Göttern und Teufeln. Sinn und Schicksal. Regeln und Beschränkungen. Nichts mehr gibt es für mich. Und doch habe ich alles.“ „Ich war ein Kaiser, ein König, Priester, Gott, Teufel und Dämon. Was die Menschen wollten, das gab ich Ihnen. Und nun bin ich Dein Traum, Deine Geschichte. Folge mir in die tiefsten Schatten, die jedes Licht verdrängen und verschlucken.“ Die Legende Kain, Lilith, Odin, der Berserker und die Walküren. Vampire und Werwölfe. Eine Zeit, vor unserer Zeit? Andere Welten, Dimensionen und auch Flüsse der Zeit. Hexen, Magie und selbst Merlin, die hier nun wieder entstehen. Eine Geschichte, die Anfang, als auch Ende bedeutet.Das dunkle Zeitalter, die ewige Nacht.Was Dich erwartet, ist im Jetzt noch nicht einmal erahnbar. Wenn auch gleich es schon begonnen hat. (Format PDF; Umfang 460 Seiten; Sprache: Deutsch)

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Natur aller Dinge

Die Reise einer Elfe in unsere Welt und die Suche nach der verschwundenen Magie. Eine Reise durch Himmel als auch Hölle. Durch das Äußere und Innere. Durch Fragen und Antworten, durch Hoch und Tief.(Format: PDF; Umfang: 77 Seiten; Sprache: Deutsch)

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Elise, Blutgräfin

Elise, die Blutgräfin. Jeder kennt sie, jeder weiß von ihr und jeder fürchtet sie. Aber die Wahrheit hinter ihren Geheimnissen ist auf ewig verborgen. Ein Schicksal, das vor Jahrhunderten begann und in der Neuzeit sein Ende findet. Das Blut unschuldiger, junger Frauen, erhält ihr, die ewige Jugend. Seit Jahrhunderten tut sie dies bereits, unentdeckt im Deckmantel des hohen Adels. Solange, bis sie einen Fehler begeht, der sich Jahrhunderte später erst letztendlich aufklärt und seinen Preis von ihr verlangt. Claudia, eine unscheinbare Frau, die ihr einmal unterstand, von Kain in den Schatten unterrichtet und zum Vampir gemacht. Tobias, der nur auf Rache sinnt für den ungebüßten Tod seiner Frau, kommt den wilden Bestien auf seiner Jagd näher als ihm lieb ist. Für Jahrhunderte kann Elise flüchten, aber bald schon, muss auch sie für die Vergangenheit bezahlen. Es begann in alter Vorzeit und endet in genau unserer Moderne. (Format: PDF; Umfang: 171 Seiten; Sprache: Deutsch)

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Das Phantom Phynxh

„Wurde Alexandra, Kurzform Alex, wirklich entführt, oder ist sie nur Alice im Wunderland gleich, in den berüchtigten Kaninchenbau gestürzt? Immer weiter wird sie hinein geführt, eingeladen und ja, auch verwandelt. Succubus, Werwölfe, Hexen, Vampire und Dämonen. Immer mehr bekommt sie gezeigt und präsentiert, bis sie letztendlich selber einer übernatürlichen Rasse angehören wird?“
Das Phantom folgt den Spuren, gleitet immer tiefer hinab und hinein. Folgt dem Übel, dem Unrat des Untergrundes, in dem eine 1000 Jahre alte Vampirin ihre Strippen weiter ziehen kann. Denn auf den ersten Blick, lässt sich ihr grandioser Plan nicht erahnen. (Format: PDF;Umfang: 142 Seiten; Sprache: Deutsch)

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444 Sprüche

Sprüche, egal der Form, haben nur einen Sinn: „Wahrheit in kleinster Form zu präsentieren.“ Es gibt Hunderte, Tausende, Abermillionen in dieser Welt. Aber was Du in diesem Werk findest, ist in Neugeburt nur Einzigartig. Niemand sonst, wird Dir eine Zeile aus diesem Buch präsentieren. Sie entspringen dem Chaos der Schöpfung, die einstmals Existenz gebar.
Es ist Wahrheit, es ist Wissen, es ist Spur an Deinem eigenen Sein. So folge den tausenden an Worten und finde einfach alles. Was Du erahntest, vielleicht erhofftest und nun in Zeilen finden darfst. Manches Wort muss erst gebildet, gesprochen und verstanden werden, auf dass sich neue Wahrheit bilden kann.
Doppeldeutigkeit, Eindeutigkeit, versteckte und offensichtliche Botschaft, das findest Du hier. Mehr Worte gebrauchts nicht mehr. Denn alles ist bereits im Innern. (Format: PDF; Umfang: 75 Seiten; Sprache: Deutsch)

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Draculas Return

Ein schlankes Werk von 18 Seiten, das ich einmal anfing zu schreiben. Mit Potential weiter geformt werden zu können. Einfach mal eintauchen 🙂 Format: PDF Sprache: Deutsch

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TraumPfad

Er wacht auf und hat nur blasse Erinnerungen, anhand derer er sich orientieren darf. Ein fester Rhythmus in den gepresst er immer zur festen Zeit Medikamente bekommt. Er ist in einem Krankenhaus, so viel scheint sicher. Doch dann beginnt er sich zu widersetzen und für seine Freiheit zu kämpfen. Unter Beobachtung, eingesperrt in die durchsichtigen Maschen eines Gefängnisses, so findet der Kampf unscheinbar, versteckt und geheimnisvoll statt. Aber was ist mit der Frau, die immer wieder auftaucht? Er scheint sie zu kennen und kann sich ihr doch noch nicht nähern. Er muss kämpfen, er darf nicht aufgeben, will er die Wahrheit und wichtiger noch, die Wirklichkeit der Realität wieder finden. (Format: PDF; Umfang: 37 Seiten; Sprache: Deutsch)

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100 GIFS

Im Laufe der Zeit habe ich so einige Gifs erstellt. Die FilmQuellen sind da weit gestreut. Seien es da Vampire Diaries, Matrix, Green Lantern etc.. und und und.. Lassen Sie sich einfach überraschen. (Datei Größe: 575 MB !!!) Es wird WinRar oder ähnliches Programm zum Entpacken benötigt.

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Gratis Komplett Paket

Seit je her, übe ich mich in der Kunst der Schreiberei. Natürlich mache ich dies, um meine Fähigkeiten zu schulen, immer weiter zu bilden, als auch damit es gelesen wird. Denn immer hat eine Geschichte auch eine entsprechende Botschaft, wer denn tief genug blicken will. In diesem Download bekommen Sie alles von mir gebündelt. Seien es Spruchbilder an die Hunderte mit Botschaft, Die Natur aller Dinge, Legends of Kain, Das Buch der 444 Sprüche, Das Phantom Phynxh, Elise Blutgräfin, TraumPfad und den Einblick in Zombies World (das ich mal anfing zu schreiben.) (Die Themen sind Vampire, Werwölfe, Succubus, Magie, Elfe und und und …) Ich biete es ohne Verpflichtungen zum Download an. Aber natürlich würde es mich freuen, wenn ich, meine Projekte in Erinnerung bleiben würden. Wenn gefällt, was gelesen wird, dann natürlich gerne teilen und weitergeben (Auch einzelne PDFs oder das Komplettpaket von meiner Seite.) Mund zu Mund Propaganda ist im Grunde alles. Des Weiteren sind in meinen Downloads alte Domains verewigt, nicht weiter dran stören. Im Grunde benutze ich jetzt nur noch diese hier. (Format .rar, es wird WinRar zum Öffnen gebraucht, das ist kostenlos im Internet erhältlich, (Link folgen) einfach googeln. Datei Größe knapp 100 MB, Sprachen: deutsch)

Anmerkung: Wer mag, darf auch gerne die Geschichten weiterschreiben. Falls da draußen jemand Kreatives ist, der sich in der Kunst des Schreibens üben will. Schickt es mir dann gerne über meine Mail nismion@msn.com zu und wir sehen, was wir damit machen.

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