Genie und Wahnsinn – Nur ein Mythos?

Genie und Wahnsinn. Ein Zusammenhang, ja eine Redewendung schon fast, wie sie eigentlich jeder kennt. Sie wird benutzt und gepflegt, immer weiter und weiter. Die einen glauben es, für Andere ist es einfach nur die Möglichkeit, etwas Grandioses, eben Geniales, auf die menschliche Ebene herunterzuholen. Denn irgendwo hat jeder eine Schwäche und wenn ich sie sehen kann, so ist doch manches nicht mehr so “grandios” und einzigartig, wie es den Anschein hat. Ich als “Normalbürger” muss mich nicht klein machen. Ich bin zwar nur Durchschnitt, aber ich bin eben auch nicht wahnsinnig.

Das Genie

Was ein Genie ist? Eigentlich muss man das doch nicht wirklich erklären, oder? Jemand, der etwas leistet, was absolut über der Norm ist. So von der Normalität abgehoben, dass keiner es so einfach kopieren kann, geschweige denn nachmachen. (Keine Angst. ich bilde mir so etwas nicht ein. Aber meine Hauptmotivation ist es, sich Mythen und Legenden zu widmen. Und was ist da nicht mehr Pflichtprogramm, als eben dieses Thema?)

Sicher wird ein Werk, so einer Genies, nicht die Schallmauer durchbrechen. Was also auch heisst, es muss mehrere Werke geben und das Genie muss fähig sein, sie immer weiter zu produzieren. Eigentlich sogar, immer besser als das Vorherige. Sicher ist das Schaffen so eines geistreichen Kopfes nicht auf einen Bereich beschränkbar. Aber, wie kann man eigentlich ein Genie erkennen?

Einige haben es vorgemacht, widmen wir uns doch einem Beispiel zu.

Siegmund Freud

Mein Lieblings Persönlichkeit der grossen Personen.

Zitat von wikipedia:

Sigmund Freud (* 6. Mai 1856 in Freiberg, Mähren, tschechisch P?íbor; † 23. September 1939 in London), ursprünglich Sigismund Schlomo Freud, war ein bedeutender österreichischer Arzt, Tiefenpsychologe und Religionskritiker, der als Begründer der Psychoanalyse weltweite Bekanntheit erlangte. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts; seine Theorien und Methoden werden noch immer kontrovers diskutiert.

Mancher hält diese Persönlichkeit nicht für ein Genie. Aber unabstreitbar ist, dass seine Werke, sein damaliges Wissen unabdingbar für die moderne Psychologie und manche Therapieformen geworden ist.

Ich werde Ihnen jetzt nicht meine kleinen Eigendeutungen antun, das kommt auch später noch, deswegen noch ein paar Zitate:

Zitat von Antipsychatrieverlag:

Auf unbemerkt-selbstverständliche Weise nehmen wir uns und andere heute in Freudschen Begriffen wahr. Niemand wird mehr bezweifeln, dass die Psychoanalyse mit den Konzepten des Unbewussten, der infantilen Sexualität und des Ödipuskomplexes das Denken des Menschen über sich selbst grundlegend verändert hat. In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat Sigmund Freud diese theoretischen Vorstellungen entwickelt: Er wusste damals bereits, dass seine neurotisch erkrankten Patienten nicht an Hirnschäden oder konstitutioneller Nervenschwäche, sondern an »Reminiszenzen« litten, denen mit den herkömmlichen organmedizinischen Methoden nicht beizukommen war. Indem er sich von den Symptomen zur Symptomgenese und schließlich zur Lebensgeschichte zurückfragte, verließ er Physiologie und Neurologie und wechselte zur Psychologie über. Gleichzeitig nahm er eine radikale Veränderung des traditionellen Arzt-Patient-Verhältnisses vor; er machte den vorher entmündigten Kranken zum Partner des analytisch-therapeutischen Forschungsdialogs. Unter dem Druck quälender eigener neurotischer Beschwerden steigerte er seine gelegentliche Selbstbeobachtung zur systematischen, mit unerbittlicher Disziplin geübten Selbstanalyse, in der er bald ein »notwendiges Zwischenstück« in seinen Forschungen erkannte.

Zitat von wikipedia:

Sigmund Freud war der Begründer und unbestritten der bestimmende Theoretiker der Psychoanalyse. Er hat dadurch auf nahezu alle Vertreter dieses Fachs und darüber hinaus auf viele Humanwissenschaften einen starken Einfluss ausgeübt. Nach Freuds Tod hat sich die Psychoanalyse in zahlreiche Schulen diversifiziert. Sie ist heute durch eine Pluralität der Konzepte und Konstrukte gekennzeichnet. In psychoanalytischen Diskussionen und Veröffentlichungen ist es gleichwohl üblich, sich auf das Werk Freuds als gemeinsame Referenz zu beziehen. Auf diese Weise haben Freuds Schriften trotz zahlreicher Korrekturen, Modifikationen und Weiterentwicklungen auch heute noch eine hohe Bedeutung.

Für mich persönlich ist und bleibt, Sigmund Freud ganz sicher eine der größten Persönlichkeiten, über die ich lesen durfte, von denen ich wissen durfte. Bei meiner suche fand ich noch heraus, dass es auf einen Grossteil der Schriftstücke, keinen Zugang gibt.

Mal wieder wikipedia:

Eine sehr große Sammlung von Originalschriften und Briefen Freuds befindet sich in der Sigmund Freud Collection der Library of Congress in Washington. Aus nicht näher genannten Gründen sind insbesondere Briefe, die Freud verfasst hat, teilweise bis über das Jahr 2060 unter Verschluss. Insbesondere für die Einsicht in Freuds Briefe benötigt man eine Sondergenehmigung des Leiters der Handschriftenabteilung nach Absprache mit den Sigmund Freud Archives in New York, welche aber nur in Ausnahmefällen erteilt wird. Für eine Reihe von Briefen gibt es nicht einmal ein Freigabedatum.

Warum ich Ihnen diese Person und seine Erfolge angezeigt habe? Nun, seine eigene Psyche und sagen wir “emotionale” Gemütslage war selber fragwürdig. Und doch hat er ohne Zweifel herausragendes und auch “geniales” erreicht.

Die Masse

Das führt zu einem weiteren Punkt, wie man ein Genie erkennen kann. Nicht eine Person reicht dafür, nicht zwei, sondern am Besten eine ganze Gesellschaft, ein ganzer Wissenschaftszweig oder auch ein ganzer Tätigkeitsbereich. Ein weiterer Punkt ist da natürlich das soziale Nutzen des Genies. Ein Genie, dass in den fragwürdigen Bereich “abrutscht”, sagen wir die Kriminalität, wird ganz sicher nicht als das anerkannt werden. Man mag ihm eine gewisse Raffinesse anerkennen und auch intelligenz, aber als Genie wird er nur von Seinesgleichen bezeichnet werden. Bringt er die Gesellschaft weiter, so mag man ihm den Ruf anerkennen. Es ist alleine die Masse, die Status verleiht oder aberkennt.

Noch ein weiteres Kriterium ist die Überprüfbarkeit des Wissens, der vorgebrachten Thesen. Was für Andere nicht nachvollziehbar ist, nicht überprüft werden kann, anhand von bestehenden Normen, Regeln, Formen und auch Gesetzmässigkeiten, wird überhaupt nicht als neues Wissen zugelassen. So genial es auch sein mag, gibt es keinen Einstieg für das Nicht-Genie, ist geniales Wissen, absolut nutzlos und wird nur einem helfen. Dem Genie selber.

Das führt gleichermaßen zu der Verantwortung, die einem grossen Geist obliegt. Er muss sich nicht mit seinen Problemen beschäftigen, sondern vielmehr versuchen, den Anderen mit seinem “genialen” Talent zu helfen. Er muss teilen und nutzen. Sonst ist seine Genialität einfach nur überflüssig.

Das Wissen, dass so einem Genie entspringt, muss nie etwas Neues sein. Es kann Althergebrachtes sein, dass einfach in einen neuen Zusammenhang gestellt wird und so neue Blickwinkel für die Allgemeinheit eröffnet. Von da an geht es dann erst rasant los. Meist unter der Führung eben jenes Genies.

Was auch meist dem Genie anhängt, aber ganz sicher nicht muss, ist meist ein nicht sehen, des eigenen Könnens. Ein Genie würde sich doch nie selber als eins benennen.

Erst wenn es tot ist, sich seine Thesen bewahrheiten, mag man ihm den Status einräumen.

“Darin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten.” – Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, A 181/B 183

Genie und Wahnsinn

Nun zum eigentlichen Schwerpunkt dieses Artikels. Meine Meinung dazu und auch das, was mich das bisherige Forschen, Wissen, dass ich fand, gelehrt hat, ist, dass erstens Verrücktheit zur Genialität einfach dazu gehört. Wer sonst widmet sich genau den Themen, die nur eben so einen verrückten Geist interessieren? Wer forscht und denkt nach, außer aus Wissbegierde?

Und vor allem. Welcher Geist, kann im Rahmen der Normalität, wirklich sich dem Abnormen widmen? Heisst, welcher normale Verstand beschäftigt sich mit “nutzlosen” Themen? Die Freiheit zu Denken, Thesen zu gründen ohne unbedingt zu begründen, die genau vielleicht gegen das Zeitgeschehen schießen, das kann kein “normaler” Mensch. Also gehört eine psychische Andersartigkeit ebenso zu den Grundsätzen von wirklicher Genialität?

Eine andere Sichtweise wäre, dass wer in einem Bereich übertalentiert ist, bei dem ist wo anders etwas verkümmert. Die Waage Mensch, die sich immer ausgleicht, schon von Natur aus. Ob das heisst, um so verrückter, um so genialer, nun das könnte wirklich nur eine These sein. Sonst wären doch die Psychatrien voll von Genies.

Genie und Wahnsinn? Ich denke, Übergroßes muss einfach kompensiert werden und eine geistige Freiheit kann sicher auch als Wahnsinn gewertet werden. Ein Mythos, der ganz sicher nicht nur aus der Luft gegriffen ist. Kennen Sie ein Genie?

Haben Sie eben solches als Vorbild?

Posten Sie es in den Kommentaren. Aber nur, wenn Sie auch die verrückte Seite dazu schreiben. Sei es gegoogelt oder gewusst. Die Zwei Seiten der Medaille. Licht geht einfach nicht ohne Schatten.

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