Diese Welt lieben? – Akzeptanz und Verständnis

Können wir diese, unsere Welt, wirklich lieben? Annehmen, was dort herauf rumschwirrt? Mit allen Wesen und Seelen, die sich nicht immer der Freundlichkeit verschrieben haben? Die Meisten denken an ihr Ego, ihre Karriere, ihren Reichtum, den puren Eigennutz. Sei es im Vorbeischwirren im Alltag oder auch in der näheren Beziehung. Am Anfang und am Ende, da denkt ein jedes Menschlein nur an sich selbst. Tja, und dann sollten wir die Menschen lieben? Wäre das fair? Oder ist das ein Preis für den eigenen Frieden? Nun, Jesus sind wir alle noch lange nicht und ich weiß, das wir es nicht sein wollen. Denn wir lassen uns nicht kreuzigen, nicht hängen für eine Menschheit, die im Innersten verkommen zu sein scheint? Ich gebe zu, das ist etwas schwarz gemalt. Aber in Übertreibung, da finden wir den Grund einer These und das Zentrum eines Gedankenganges. Deswegen lassen wir es genau so.

 

Das große Thema Liebe

Ich kenne es, Sie kennen es, jeder Mensch auf dieser Erde kennt es. Was wir lieben, das erhellt uns, erstens, indem wir es tun. Im weiteren Zug, ist das Geliebte, wie eine Spiegelfläche, die uns selber nur wieder eben diese Liebe reflektiert. Ein schöner und leichter Weg, um dieser Welt ein wenig Licht zu schenken. Lieben wir einfach unseren Nächsten, wie wir geliebt werden wollen.

Ja, den Satz kennen Sie sehr wahrscheinlich ebenso wie ich.

Aber was, wenn der Nächste ein Scheusal ist? Wenn er mich ausgenutzt hat? Mich beraubt, von Gütern oder auch Wissen?

Und im Grunde, da heißt den Nächsten lieben, ja nicht jeden Nächsten oder?

Ich würde lächeln bei diesen Worten, denn sie sind doch sehr menschlich. Und das Menschsein selber, bildet die Seele, unser Leben, also kann dieser Weg auch nicht schlecht sein.

Nun, sie müssen auch nicht jeden Menschen lieben. So weit gehen wir nicht.

Aber es gibt einen einfacheren Weg.

Das Verstehen

Jedem Menschen, dem Sie begegnen, jeden, den Sie treffen, der könnte unter anderen Gesichtspunkten auch Sie sein. Ein jedes Wesen auf dieser Welt ist nach den bereits gegangenen Wegen nur so, wie es eben ist. Und wären Sie seine Schritte gegangen, so wären Sie sehr wahrscheinlich ähnlich wie er.

Nun, Weiterentwicklung bedeutet, eben nicht den bereits gegangenen Schritten zu unterliegen, sondern etwas Anderes aus sich gemacht zu haben, als einem der Pfad auferlegt.

Wie dem auch sei. Nicht jeder Mensch kann etwas dafür, dass er eben ein “Arschloch” ist. Um es einfach mal direkt zu sagen. Sie müssen ihn nicht ändern wollen, nicht ihm seine Fehler aufzeigen. Denn das führt nur wieder zur Vergiftung Ihres Selbst. Sei es in Diskussion oder dann auch sicher Streitgespräch. Sie dürfen und müssen auch an sich denken. Lassen Sie leben. Akzeptieren Sie den Anderen, als das, was er eben nun mal ist. Ob das beste Licht dieser Gesellschaft oder das Schlechteste.

Und ich verspreche Ihnen eines ganz sicher, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn man versucht zu verstehen, warum einer ist, wie er ist, ohne ihm gleich das eigene Wissen auf die Nase zu binden, nun ja, sie werden akzeptieren können. Und Akzeptanz ist schon sehr nah an der Liebe und für den Weg des Menschsein reicht es auch aus.

Denn ich weiß um das Sein des Anderen, weiß, dass er ist, was er ist und dass ich ihn nicht ändern muss. Viel mehr habe ich akzeptiert, dass er einem Weg folgt, den ich vlcht verstehe, aber nicht selber folgen muss, darf. Und er wird seinen Schritten folgend, noch das finden, was für ihn als Ideal ausreicht.

Freiheit

Das ist die Freiheit, die jedem Menschen obliegt. Sich seinen eigenen Weg auszusuchen und seine eigenen Lehren zu ziehen. Man kann versuchen mit zu teilen. Aber meistens geht so etwas in die Hose, deswegen doch lieber leben lassen. Nicht jeder muss so sein, wie Sie. Nicht jeder muss das sehen oder fühlen, wie Sie es nur alleine tun. Jeder geht seinen eigenen Weg seiner eigenen Freiheit. Und mischen Sie sich da ein, nun, so beschneiden sie, willentlich oder auch nicht.

Den Nächsten lieben

Ihr Nächster ist die Welt. Es ist die Natur, es ist eine jede Seele, die sie streift. Ob in Zukunft und in Vergangenheit. Wir sind Menschen, wir machen Fehler. Viel öfter, als uns lieb sein sollte. Wir fallen, wir richten uns auf und oftmals da fallen wir noch hundert Mal, bis wir aus einem einzigen Fehler lernen. So ist es nun mal.

Sie müssen nicht vergeben, nur annehmen.

Nicht dulden, nur akzeptieren.

Nicht hassen, nur sein lassen.

Nicht ablehnen, nur Raum geben.

Nicht lieben, und doch die Existenz an sich lieben.

Wenn Sie den Nächsten lieben, müssen, sollen, wollen, so ist es die Existenz. Nicht sein Wesen. Denn als Mensch, nun mal, da können wir nicht alles lieben, was uns über den Weg läuft.

Aber warum?

Warum sollte man es überhaupt tun?

Warum nicht Gleiches mit Gleichem vergelten?

Hass mit Hass begegnen?

Ungerechtigkeit mit noch mehr davon?

Lassen wir die Welt einfach mal außen vor, und dass es dann wie ein Teufelskreis sich immer weiter tragen würde. Eine Ungerechtigkeit, ein schlechtes Gefühl, dass von Mensch zu Mensch rast und das “Schlimmste” verursachen kann.

Am Ende, da stehen immer Sie.

Hassen Sie, agieren Sie im Schlechten, auch wenn Sie glauben im Recht zu sein, … nun es fällt auf Sie alleine zurück. Auf Ihre Seele, Ihre Gefühlswelt. Es wird Ihr Denken vergiften, Ihr Erleben an sich. So hat eine hasserfüllte Aktion eines Anderen, genau das erreicht, was Sie bezwecken wollte. Sie vergiftet Sie, sie erfüllt Sie alleine mit Hass.

Und der einzige Weg daraus, nun mal wäre die Akzeptanz. Nicht der Aktion, sondern des Seins das dahinter steckt.

Vergeben müssen Sie nicht, nicht mal lieben, wenn Sie nicht können. Aber Sie dürfen verstehen und akzeptieren, dass diese Person unter Umständen in diesem Moment nicht anders handeln konnte. Aus ihren eigenen Zwängen heraus, dazu sich selber gezwungen hat.

Fazit

Die Liebe in dieser Welt, nun sie fängt nicht im Himmel an. Nicht in der Meditation. Nicht bei den Engeln, nicht beim Gebet. Sondern alleine in Ihren Handlungen und auch Glauben. Akzeptieren und Verstehen Sie einfach, dann werden Sie sehen, dass auch die Welt ein angenehmeres Licht ausstrahlt. Denn egal wie dunkel, egal wie verkommen. Ein jedes Wesen auf dieser Welt besitzt die Seele. Ob er es nun selber erkannt hat oder auch nicht. Das sei und ist ihm selber überlassen. aber Sie dürfen diese sehen, erkennen und auch diese rein lieben. Dafür, dass sie ist, wie Sie selber auch nur sind. So manche Persönlichkeit ist nur Hülle, mehr nicht. Manchesmal eine harte Mauer, die das zarteste beschützen muss. Das gerade sollten Sie verstehen. Ihr Nächster, egal wer, ist im begrenzten Zeitraum Ihr Begleiter auf dem Pfad Ihres Lebens. Also vergiften Sie sich nicht selber die kurzen Schritte des gemeinsamen Weges. Es fällt rein auf Sie zurück. Vergessen Sie das nicht.

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