Die unbegrenzte Reichweite von Twitter

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst, wenn wir von den Ursprüngen ausgehen. Links werden hin und hergeschoben, Statusupdates gepostet. Mal eben vom Smartphone aus, vom I-Pad, Laptop oder was auch immer. Von der eigenen Wohnung aus, von unterwegs, zu Fuß, im Zug. Jederzeit und jederorts, kann gepostet und verschickt werden. Bilder, mal eben online gestellt, Videos, hochgeladen und verlinkt. Twitter verbreitet und vernetzt. Wer zwitschert, der wird nun mal gehört.

Kurznachrichten

Auf den ersten Blick scheint es nicht viel herzumachen. Was habe ich von 140 Zeichen? Viel zu kurz, um sinntriefende Worte herauszuschicken, um auf mich aufmerksam zu machen. Und für das Marketing vollkommen unnötig? Im Grunde alles falsch.

Lassen wir das Marketing einfach außen vor, obwohl da gerade die Kundennähe von Bedeutung ist, so bietet sich einiges mehr an. In 140 Zeichen lassen sich ganze Welten fassen. Trauer, Liebe, Glück, Hoffnung und Träume. Aber das ist von der schreibenden Warte aus betrachtet. Etwas, was für Sie vlcht nicht so sehr von Bedeutung ist. Im Grunde geht es nicht um die Posts rein, sondern viel mehr um die Vernetzung und die Tatsache am Ball zu bleiben und in Berührung. Durch die schnellen Updates erfährt man schneller etwas, als wenn man irgendwo Posts abonniert. Ein RSS braucht Zeit um zu pingen, ein Artikel muss erst geschrieben werden und ein Update erst erscheinen. Bei Twitter dauert das nur Sekunden. Natürlich nur, wenn Sie es in irgendeiner Weise nebenher laufen haben. Aber auch das ist mittlerweile kein Problem mehr. Firefox z.B. bietet es super leicht an, direkt neben dem normalen Surfen die Tweets laufen zu haben, wo dann ein Button aufblinkt, wenn ein neuer Tweet erscheint. Leichter geht es kaum. (Hier gehts lang)

Facebook vs Twitter

Ein Vergleich, den man vielleicht gar nicht erst ziehen darf, aber dennoch drängt er sich auf. Facebook legt ein sehr großes Augenmerk auf die Unterhaltung. Die Spiele, die ganzen Tools, die einen auf der Plattform gefangen halten sollen. Bilder, Videos, Gimmicks, wie Horoskope, Vergleiche und Frage- & Antwortspiele. Werbung ist dort fast nicht mehr zu übersehen. Man wird überschwemmt davon.

Twitter dagegen? Nur ein kurzes Profil, mit ein paar Zeilen an Infos, ein kleiner gravatar und das war es. Keine Spiele, keine Gimmicks, außer in den Weiten des Internets. In Twitter geht es rein um Updates, um Links und Infos. Und das steht auch im Vordergrund. Facebook ist Unterhaltung, mehr ein Freundefinder und Vermittlungsagentur. Twitter dagegen rein der Austausch von Informationen zu Themen, die einen interessieren, bei denen man auf dem Laufenden bleiben will.Pluspunkt ist definitiv die eigene Gestaltung des Profils mit Farben, Bildern und Hintergründen. (Wieder ein Link für Sie) Etwas, das mir wirklich sehr bei Facebook fehlt. Es gibt zwar Profilbanner. Aber sonst fehlt es an Individualisierung.

Beiden gemeinsam ist der Zeitvertreib. News, Infos, die von einem drumherum gepostet werden. Ein Gewinner in diesem Vergleich? Ich habe nicht alle Pro und Contras aufgeführt, deswegen wäre das nicht fair, jetzt ein Fazit zu ziehen. Aber in meinen Augen wäre Twitter der Gewinner. Trotz der schlankeren Plattform

Die Reichweite von Twitter

Wie ich es in der Überschrift schon sagte, ist sie unbegrenzt. Sie sind ein Fan von Justin Timbelake? Rein als Beispiel. Was bietet sich mehr an, als ihm auf Twitter zu folgen und direkt seine News, Photos und Updates aus erster Hand zu bekommen? Und vlcht haben Sie sogar mal Glück und er bemerkt Sie und folgt Ihnen dann auch noch? Rein hyphotetisch gesprochen natürlich. Denn es gilt dann ja auch noch, das Original und keine Fälschung zu finden.

Aber genau das ist das Potential von Twitter. Sie sehen, Sie finden, und dann folgen Sie. Und vielleicht erwähnt Sie mal einer der „Großen“ mit den Millionen Followern und Sie bekommen zu Hauf mehr, die dann wieder Ihnen folgen. In Twitter geht es von Hand zu Hand, von Twitter zum Zwitschern immer hin und her. Wer weiss denn, was alles passieren kann?

Der gekonnte Webmaster, der Online Marketeer, bleibt am Ball. InTouch, wenn man es so nennen will. Direkt an seiner Zielgruppe, an ihren Fersen und in ihren Pfaden. Gekonnt bietet er ihnen die Links, zu genau dem, was sie suchen. Er unterhält und hält sich im Gespräch, damit man ihn nicht vergißt und ab und an auch seine Produkte kauft.

Mein Fazit

Ich bin seit fast drei Jahren mehr hobbymäßig im Internet tätig und ich habe bis dato Twitter vollkommen vernachlässigt. Ich hatte einen Account, habe aber ihn rein für die Autoposts meiner Blogs benutzt. Mittlerweile weiß ich es besser. Und mal mehr, mal weniger, hänge ich mich rein und bleibe jetzt auf dem Laufenden. Und Sie vielleicht auch?

 

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