Die Kreativität – Der schreibende Moment

Kreativität fördern? Auf sie zugreifen und sie ankurbeln? Einen Ausgangspunkt erschaffen, von dem aus die Ideen nur so fließen können, so dass man einfach nur noch schreiben und schreiben muss? Ein Moment, den man sich am Besten jedes Mal erschafft, bevor man sich an das Papier, die Tastatur setzt.

Die Kreativität

Es ist so eine Sache mit der Kreativität. Wenn man sie braucht, ist sie nicht da, und kann man sie nicht gebrauchen, so sprudeln die Ideen nur so. Ein Umstand, den man nicht gebrauchen kann, vor allem, wenn man vor hat, sie im eigenen Rahmen zu benutzen. Sie lenken und gesteuert einsetzen will. Wie also gehen wir vor?

Der schreibende Moment

Ich betitele den Augenblick so, in dem ich schreibe. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen schnöden Blog Artikel oder eine Geschichte handelt. Was ich persönlich dafür brauche, dass es funktioniert, ist, dass in genau der Zeitspanne, wo ich mich darauf einlasse, die Kreativität nur so fließt. Damit ich keinen Hänger bekomme und meine Geschichte sich weiter entwickelt. Natürlich in meinem vorgegebenen Rahmen. Aber, da wir eine Geschichte mit Leben füllen müssen, brauchen wir Eindrücke und Gedanken, die aus der Geschichte selber entstehen. Unser Mittel, ein grosser Teil die Kreativität.

Das Ritual

Gerade am Anfang wird man sich selber noch dazu zwingen müssen, sich auf so einen Moment einstellen zu können. Da hilft dann ein Ritual, das dem eigenen Verstand sagt: “So, jetzt nur schreiben.”

Als erstes müssen alle Gedanken weg, die einen in den Alltag ziehen wollen. Sorgen, Gefühle, Erinnerungen, alles muss erst einmal in die hinterste Ecke des Verstandes geschoben werden. Vielleicht noch ein heißes Getränk? Kaffee morgens? Abends Tee? Und dann einfach dransetzen und schreiben. Natürlich in regelmäßigen Abständen ein Minimum an Seiten einhalten. So, dass man sich daran gewöhnt?

Die Hintergrundkulisse? Das müssen Sie einfach selber ausprobieren. Bei mir ist es so, dass ich Blogartikel mit Musik schreibe, während ich Geschichten mit Musik nicht hinbekomme. Dann muss es vollkommen ruhig sein und nichts darf mich ablenken.

Der beste Zeitpunkt zum Schreiben? Auch das müssen Sie gerade am Anfang ausprobieren. Blogartikel kann ich zu jeder Zeit schreiben. Aber Geschichten und das Schreiben an meinem Buch, funktioniert besser morgens, direkt nach dem Aufstehen. Der erste Kaffee kurbelt die Nerven an und das Gehirn ist noch auf Träumen eingestellt. Denn für Geschichten brauche ich weniger meinen bewussten Verstand.

Das Schädlichste für meine eigene Kreativität? Wenn ich vorher einen Film gesehen habe. Dann kann ich gar nicht schreiben. Wobei ein Buch lesen, mir hilft mich auf das Medium einzustellen und mich überhaupt nicht hemmt.

Fazit

Die Kreativität will genauso gefördert und trainiert werden, wie das Schreiben an sich. Am Anfang braucht man noch das eine oder andere Hilfsmittel, aber mit der Zeit stellt sich von selber ein Rhythmus ein, dem man nur folgen muss. Wie genau das bei Ihnen persönlich aussieht? Das müssen Sie einfach ausprobieren und sich selber beobachten. Was funktioniert und was behindert sie total in Ihrem Schreibfluss.

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