Der Weg zum Ziele der Zukunft

Zukunft…So weit weg, so fern und absolut nicht greifbar. Beginnen wird sie im Irgendwann, zerfließen in Sekunden nur zu neuen Vergangenheit. Eine Zukunft, die es niemals gibt. Eine Gegenwart, zu kurz, im Atemzug vorbei. Was bleibt, das ist Vergangenheit. Der Weg ist das Ziel, so sagt man. Aber ist es die Zukunft, die ich nicht packen kann, die Gegenwart die niemals so stehen bleibt, so lebe ich in nur einer Zeit: Der Vergangenheit. Die Vergangenheit als Abbild der Zukunft, die ich mir erschaffen habe. Kein Weg zum Irgendwann, nur zum : „Es war einmal.

Der Weg zum Ziel

Leichtfertig beginnen wir noch frohgemut. Nicht wissend wohin des Weges, der Abwege und auch Plätze zur Rast, die uns darauf begegnen. Anfangs noch da glauben wir, dass wir alleine nur lenken. Wir sehen unser Ziel, wir besitzen die Träume, die uns manches Vorbild so mitgegeben hat. Also geht es los, in den Weg, den eigenen Pfad der kurzen Zeit an Jahrzehnten, dem des Lebens.

Vieles begegnet uns. Vieles nehmen wir mit und noch mehr das legen wir ab. Wissend, dass es uns behindern wird. Das Tempo drosselt, die Richtung manipuliert. Unwissend ein manchesmal, so weinen wir nach, wir trauern und kauern uns in den Schatten der Bäume, die den Weg säumen. Wir wissen nicht warum, wir wissen nicht wieso, aber nach einiger Zeit, da erkennen wir, dass es nicht wichtig ist. Es geht weiter. Egal, was passiert. Und es liegt an uns ganz alleine, diesem einen Weg, der nur für uns gezeichnet, für uns erschaffen, sich im Schritte selber erst bildet, weiter zu folgen.

Es mag sein, dass wir nach Abständen ein Ziel erkennen können. Wir erahnen es, fühlen es greifbar in unserem Innern. Die Pause, die Rast, die ewige Ruhe im Frieden, sie scheint nun endlich erreicht. Und in Phasen da wird es uns erlaubt. Jahre, die vorbeifliegen. Jahrzehnte, die sich ordnen und endlich ein Bild ergeben. Aber schleichend, da kommt es nun wieder. Die Erkenntnis, der wühlende Gedanke, dass das niemals alles gewesen sein kann. Es mag sein, dass wir es wegschieben dürfen. Es mag sein, dass wir weiterhin akzeptieren dürfen. Aber Mancher, der wird nicht aufgeben. Dieser Idee auf den weiteren Verlauf des eigenen Weges nun folgen und entdecken, dass der eigene Pfad so niemals geendet hat. Es war eine Oase des Friedens, die ermöglicht zu ruhen, zu rasten, … zu bleiben. Und jetzt nun, da liegt es an der Entscheidung des Erkennens, … weiter zu gehen oder zu bleiben?
Einem Weg folgen, dessen Ziel man niemals erkennen kann. Im Leichtsinn nur glaubt, dass es nur selbstbestimmt ist.
Es ist die Angst, die fesselt, die hindert. Zeit, die verloren werden könnte. Wissen, das so niemals entdeckt werden wollte. Und ein Ziel, dass man niemals erreichen kann.
Die Zeit, das wertvollste Gut. Wer will sich davon trennen? Wer will es abgeben während unweigerlich die Uhren des Verfalles ticken und uns nur der eigenen Sterblichkeit mahnen?

Die nichtexistente Zeit

Unserer modernen Zeitmessung ist es zu verdanken, das überspitzt, es keine Gegenwart mehr gibt. Keine Sekunde, keine Millisekunde mehr, die wir überhaupt noch wahrnehmen können. Die Gegenwart, das ist genau die Zeit zwischen Zukunft und Vergangenheit. Die Zeit, die jetzt ist. Aber dieses Jetzt ist so winzig klein, dass wir es im Grunde niemals packen können. Und um so genauer unsere Uhren, unsere Zeitrechnung wird, umso weniger Gegenwart besitzen wir. Eine Nanosekunde, schon im Lesen dieses einen Wortes ist sie vorbei und während Sie meinen Worten folgen, befinden Sie sich bereits in der Zukunft. Aber diese Zukunft verschwimmt zur Gegenwart und zwar so schnell, dass sie im Grunde jetzt schon wieder Vergangenheit ist. Das heißt, wir leben zwar für eine Zukunft, arbeiten dafür und setzen uns Ziele. Aber wenn sie anbricht und zur Gegenwart wird, dann können wir sie gar nicht mehr erleben oder greifbar packen. Also leben wir im Umkehrschluss nur in der Vergangenheit. Ein kleines Paradoxon, das ich einfach mal einbauen musste.

Dies würde aber eigentlich auch bedeuten, dass wir Zeit anders wahrnehmen, als wir sie messen. Wir leben und fühlen eine Gegenwart, die mit den Zeigern der Uhr nicht messbar ist. Denn dort vergeht sie unabänderlich, während wir im Verstand einen fast zeitlosen Raum erschaffen haben, den wir Jetzt nennen. Dabei stehen wir nie. Nicht eine Sekunde, nicht einen Hauch von Existenz, der uns eigentlich unterliegt und ermöglicht still zu stehen. Aber dieser Stillstand, diese Gegenwart, die können wir fühlen, verstehen und benennen. Das nächste Paradoxon, wenn Sie so wollen. Denn wohlwissentlich stellen wir uns gegen Gesetze, die uns die Natur aufgibt, um uns unser Denken zu erleichtern. In gewissem Maße auch erst zu ermöglichen. Denn wären wir wie Wesen in einem Strom, so könnten wir niemals darauf reagieren. Denn während wir es bereits tun, ist der Strom schon weiter. Noch ein bisschen komplexer? Ihr Gegenüber sagt etwas in der Vergangenheit, das sie in der Zukunft verstehen, die wiederum vergeht und Vergangenheit wird und Sie antworten ebenfalls in der Zukunft. Das heißt, jede Reaktion von uns, muss schon fast vorgeplant sein, damit wir entsprechend auf das Vergehende reagieren können. Wie ein Schuss, der die Flugbahn eines Objektes vorausberechnet, um es in der Zukunft treffen zu können. Also entweder agieren wir alle in der Vergangenheit, oder in der Zukunft. Oder aber, wir sind einfach zeitlos in unserem Bewusstsein. Ein interessanter Zusammenhang, wie ich finde. Denken Sie darüber nach und verstehen Sie, was das im Umkehrschluss eigentlich für uns menschliche Wesen im Bezug zur Zeit aussagt. Unterliegen wir ihr, oder sie rein unserem persönlichen Empfinden. Erschaffen wir uns sogar unsere Zeit?

Der Weg als Ziel der Zukunft

Wenn aber jeder Schritt, den wir auf unserem Wege folgen, bereits Vergangenheit ist, so ist der gerade ausgeführte, schon der Hauch in die Zukunft. Eine pingelige Art um eine kleines bisschen Zeitreisen da rein zu bringen. Von einer Zeit zur nächsten, dem geraden Pfad eines Weges folgend. Aber wenn es nicht die Zukunft ist, auf die wir uns zubewegen, ebenso wenig ein Ziel, das wir gar nicht kennen…ja, was ist es dann?
Es ist doch der Weg, der das Ziel zu sein scheint. Es liegt an uns, diesen Weg zu gehen. Mit allen Übeln, allen Stolperfallen und harten Steinen, die uns in den Weg gelegt werden. Phasenweise zu zweit, öfter noch alleine. Denn dieser Weg, ist nur der Unsere. Unsere Aufgabe alleine das Folgen dem Pfad, der sich erst im Schritte formt. Richtungen können wir manchmal an Biegungen bestimmen. Aber nehmen wir dem Geist noch die alleinige Freiheit, durch Fremdbestimmung, Angelerntes, Vorbilder, Moral, Gesellschaft und Glaube, so ist dies, wie der Meißel des Künstlers. Der zwar dem Zufall unterworfen sein Werk tut, aber dennoch nur ein Bild aus dem nackten Stein haut. Also wäre es auch mit der Freiheit dahin?
Ist es doch Schicksal, Vorbestimmung, die aus unserem Leben, den getreiften Ereignissen nur immer unser jetziges Bild ergeben konnte? Ein Gedanke, der mir ebenso wenig wie Ihnen wahrscheinlich gefällt.

Einen positiven Aspekt können wird dem ganzen aber noch abgewinnen. Geht es um den Weg, nicht um das Ziel, nicht um die Zeit und auch nicht um die Wahl zu haben, so ist alles nur für eines gut. Nämlich genau für Sie, vor dem Bildschirm, wie auch für mich. Um uns alleine geht es. Das Endprodukt des langes Weges, der wie ein Fluss den Diamanten schleift, so werden auch wir immer mehr zu dem Optimum, was sich aus uns bilden konnte. Das heißt, zum jetzigen Zeitpunkt, sind Sie selber das beste Ergebnis von sich. Und niemals, zu keiner Zeit, wird es ein besseres Sie geben. In der Zukunft, am Ende eines Weges, der einer Zeit unterliegt, die es im Grunde nur im Empfinden gibt, da sehr wohl. Aber jetzt, genau zur Gegenwart, die Sie für diese Worte erschaffen, sind Sie das Beste. Das Beste von sich selber. Ein langer Weg, manch harte Ecke, manch Mühsal und Schlamm, der Sie bis hierhin gebracht hat. Aber jetzt schon, sind Sie alleine für den Diamanten vorbestimmt, den nur das Leben aus Ihnen gewinnen kann. Und es mag sein, dass wenn Sie heute lächelnd in den Spiegel gucken, sie seinen ersten Schimmer schon sehen.

Wir gehen in eine Zukunft, die bedeutungslos ist. Wir folgen einem Weg, der nur durch uns entsteht. Auf ein Ziel zu, das sich nicht darauf befindet. Wo es ist, wo zu suchen, ich denke, das wissen Sie jetzt. Das Ziel der Zukunft? Es war von Anfang an, schon immer in der Gegenwart und Vergangenheit. Und so bekommt die Zeit zwar ihren Zweck als Strom zugesprochen, aber im Verständnis verfliegt sie zum Nichts. Ein Nichts, das wir brauchen um zu dem zu werden, was wir bereits sind. Auf in eine Zukunft, die niemals anbricht, niemals vergeht und doch schon immer war.

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Seit je her, übe ich mich in der Kunst der Schreiberei. Natürlich mache ich dies, um meine Fähigkeiten zu schulen, immer weiter zu bilden, als auch damit es gelesen wird. Denn immer hat eine Geschichte auch eine entsprechende Botschaft, wer denn tief genug blicken will. In diesem Download bekommen Sie alles von mir gebündelt. Seien es Spruchbilder an die Hunderte mit Botschaft, Die Natur aller Dinge, Legends of Kain, Das Buch der 444 Sprüche, Das Phantom Phynxh, Elise Blutgräfin, TraumPfad und den Einblick in Zombies World (das ich mal anfing zu schreiben.) (Die Themen sind Vampire, Werwölfe, Succubus, Magie, Elfe und und und …) Ich biete es ohne Verpflichtungen zum Download an. Aber natürlich würde es mich freuen, wenn ich, meine Projekte in Erinnerung bleiben würden. Wenn gefällt, was gelesen wird, dann natürlich gerne teilen und weitergeben (Auch einzelne PDFs oder das Komplettpaket von meiner Seite.) Mund zu Mund Propaganda ist im Grunde alles. Des Weiteren sind in meinen Downloads alte Domains verewigt, nicht weiter dran stören. Im Grunde benutze ich jetzt nur noch diese hier. (Format .rar, es wird WinRar zum Öffnen gebraucht, das ist kostenlos im Internet erhältlich, (Link folgen) einfach googeln. Datei Größe knapp 100 MB, Sprachen: deutsch)

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