Der verlorene Meisterstatus – Der 33.Grad

Ich bin in einem Magazin über die These gestolpert, dass  der wahre Meisterstatus und das damit verbundene Wissen seit 5300 Jahren verloren gegangen ist. Seit dieser Zeit sei niemand mehr den Ursprüngen gerecht initiiert worden und habe die damit verbundenen Prüfungen absolviert. Es scheint ironisch, dass Wissen einfach verschwinden kann, so wie die damit verbundenen Fähigkeiten. Es stellt sich doch die Frage, wie kann so etwas passieren? Wie kann es sein, dass augenscheinlich Bevölkerung, die nicht so weit im Fortschritt war, wie wir es sind, es in dieser Sparte bis an den Horizont, an die Spitze gebracht haben, während wir nur Stücke, Einzelteile in verblichenen Pergamenten suchen? Wir sind die Zukunft, die der Vergangenheit nach hängt, da sie momentan ihren Status nicht mehr erreichen kann.

Ich habe mir vor einigen Wochen eine Zeitung gekauft, da die Titel interessant zu sein schien. Mysterien, Mythos und Glaube, das alles interessiert mich persönlich mehr, als irgendwelche trockenen Zahlen und kleine Versuchsreihen, die bestätigen, was wir bereits wissen. Und obwohl ich ein Verfechter der Tatsache bin, dass wir uns an die Zukunft wenden sollten und Vergangenheit und ihr Wissen ebenso, so kann auch ich nicht umhin zu bemerken, dass in Vergangenheit oft mehr gewusst wurde, als es der Gegenwart zur Verfügung steht. Anders gesagt, das Wissen von damals, kombiniert mit unseren heutigen Ressourcen und auch dem Fortschritt, müsste uns Sprüngeweit nach vorne bringen. Nur ist es leider so, so scheint es mir, dass sich ein Widerspruch zwischen damals und heute befindet. Wir suchen im Außen, was wir im Innern bereits haben und hatten. wir begründen, was Rationalität alleine braucht. Und eines um das andere Mal, da suchen wir Gefängnis anstatt die Freiheit des Universums zu wählen. Wissen ist Macht, sagt man. Wahrheit, die neu gefunden wurde, nur ebenso. Wir scheinen sie verloren zu haben. Wenden wir uns kurz dem Artikel zu:

Raum & Zeit

Die Zeitung, die ich zur Hand hatte, war „Raum & Zeit“ Ausgabe Nr. 11.

Themen wie „Die Weisheit des Kosmos„, Die Geheimnisse der Pyramiden, universelle Codes entschlüsselt„, „Was uns Mysterien heute lehren, Maya, Veden und Pythagoras„, lockten meinen neugierigen Geist.

Ich entnehme meine Zitate dem Artikel direkt zu Anfang, auf Seite 6: „Mysterien, Botschaften aus uralter Zeit, der Pyramidenforscher Axel Klitzke über altes Geheimwissen und neue Bruderschaften„.

„[…] Tatsächlich stürzt das tiefe, dort symbolisierte Wissen uns Jetztzeitmenschen mit unserem einseitigen Wissen in Verlegenheit. Wir brauchen in der Regel Buchstaben, Worte und Texte. Dass man auch mit Zahlen und Maßzahlen etwas ausdrücken kann, ist verloren gegangen, obwohl von Pythagoras der berühmte Satz „Alles ist Zahl“ überliefert ist. In seiner Mysterienschule hatte er nicht in erster Linie Mathematik unterrichtet, sondern hauptsächlich ein komplexes Wissen einschließlich Philosophie, welches er sich in einer 22 Jahre langen Priesterausbildung in Ägypten angeeignet hatte. Übrigens, sein nach ihm benannter Lehrsatz ist bereits in der Chepren-Pyramide verankert, denn deren Neigungswinkel von rund 53,1° lässt sich aus dem pythagoräischen Dreieck ableiten.[…]“

„[…]Wenn man beispielweise den Taltempel von oben betrachtet, hat er im Hauptbereich die Form des griechischen Buchstabens Tau, einem Hauptsymbol der Freimaurer.  Tatsächlich steckt das ganze Gizeh-Plateau voller Freimaurer-Symbolik, die in dem Taltempel ihren Anfang nimmt. Dieser enthält auch ein System von drei Kammern, die bildhaft wie ein dreiarmiger Leuchter angeordnet sind. Jede dieser drei „dunklen“ Kammern ist 11 KE lang, alle drei folglich zusammen 33 KE. In diesem Tempel begannen die Einweihungen in die höchsten Mysterien, wobei die drei in den 11.,22. und 33. Grad den Höhepunkt bildeten.

In der Mykerinos-Pyramide erfolgte die Einweihung des Adepten in den ersten Meistergrad (11°), in dem auf mediale Art und Weise Einblicke in kosmische Zusammenhänge vermittelt wurden.

In der Chepren-Pyramide geschah die Einweihung in den zweiten Meistergrad (22°), in dem er unter anderem die Beherrschung der Materie durch seinen Geist einschließlich der Fähigkeit zur außerkörperlichen Erfahrung beweisen musste. Im heutigen Sinn würden wir das mit einer Nahtod-Erfahrung mit besonderem persönlichen Erlebnissen vergleichen.

Die Prüfung für den dritten und höchsten Meistergrad (33°) wurde in der Cheospyramide abgelegt, bei dem der Adept Zugang zu Lebensformen höherer kosmischer Schwingungsdimensionen erhielt. Diese sind nicht vergleichbar mit den „toten“ geometrischen Dimensionen, die wir kennen und folglisch für uns nicht sichtbare Lebensformen zwangsweise ausschließen müssen. Am Rande bemerkt, diese Thematik habe ich ausführlich in meinem Buch „Die Ordnung der Schöpfung“ behandelt.

Zu erwähnen ist noch, dass das Symbol für die Einweihung in die höchsten Mysterien das „sehende Auge“ innerhalb des gleichseitigen Dreiecks ist. In diesem Dreieck symbolisiert jede der drei Ecken einen der drei Meistergrade, so dass an der Spitze die 33 steht, die ursprünglich das Wissen einer höheren Ordnung und das Wissen um die Existenz eines Schöpfergottes enthielt![…]“

„[…] In der Regel wurden die Menschen dafür ausgewählt. Sie mussten bereits in Aufnahmeprüfungen nachweisen, dass sie besondere Fähigkeiten besaßen. Im Verlauf der Priesterausbildung schafften nur sehr wenige den höchsten Meistergrad, die im Verlauf der Geschichte als Hohepriester bezeichnet wurden. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Pyramiden des Gizeh-Plateau gravierend älter sind und die Cheops-Pyramide vor mehr als 5300 Jahren (!) versiegelt wurde, so dass seit dieser Zeit der höchste Grad von keinem Menschen mehr in einer echten Prüfung erlangt wurde. Die letzten Grade wurden nur noch ehrenhalber vergeben, so wie es heute bei den Freimaurern noch üblich ist. Letztlich ist das Wissen allmählich verloren gegangen, so dass nur noch dürftige Überlieferungen übrig geblieben sind.[…]“

„[…]

raum&zeit: „Es gibt zahlreiche Spekulationen darüber, wie die Pyramiden errichtet wurden. Selbst mit heutiger modernster Bautechnologie könnte diese Präzision nicht mehr erreicht werden.“

Klitzke: „Ich hatte bereits erwähnt, dass das in „Stein manifestierte Wissen“ zur damaligen Zeit nach Wissenschaftsmeinung gar nicht existieren dürfte. Nur wenn man aktzeptiert, dass es eine höhere kosmische Ordnung und dort auch Lebensformen gibt, kann man sich der Antwort zu dieser Frage nähern.

Das Planungskonzept schließt alle drei Pyramiden, Sphinxs und Tempelanlagen sowie noch nicht bekannte unterirdische Anlagen ein. Dieses Konzept wurde definitiv nicht auf irdischer Ebene entworfen.[…]

[…] So viel kann zum jetzigen Zeitpunkt gesagt werden, dass dieses Konzept zuerst energetisch entworfen wurde. Die Materialisierung dieses energetischen Modells übersteigt unser menschlich mögliches Wissen. Wir werden es erst begreifen, wenn wir nach einem langen Zyklus irdischer Erfahrungen eine höhere Entwicklungsetappe in Angriff nehmen werden. Mehr möchte ich dazu zur Zeit nicht sagen.[…]“

Damit sind wir durch die Passagen erst einmal hindurch, die ich Ihnen „zeigen“ wollte.

Die „wahren“ Meister

Nun, im Internet, im Hype um den „Aufstieg“, den Weltuntergang und alles, was diesem Bereich entspringt, da gibt es zu Hauf menschliche Seelen, die behaupten Meister zu channeln oder selber welche zu sein. Ich bin diesen Spuren weitaus öfter ausgesetzt als es Ihnen passieren möge. Ich übe mich in Ignoranz solcher „Quellen“. Denn keiner von Ihnen hat auch nur den ersten Schritt erreicht oder hängt davor fest. Geschweige denn, dass sie den 22. oder 33. Grad erreicht haben könnten. Sie selber können es nun testen, wenn Sie so einer „Quelle“ begegnen. Sie wissen, was sie können muss, sollte und über welches Wissen sie verfügen sollte, wenn sie sich den Titel Meister auf die Brust tackern will. Nun, seit 5300 Jahren hat es keiner mehr geschafft, gemacht oder gewagt. Denn die wahren Quellen sind verschwunden und verschüttet. Keiner, der es von sich behauptet, darf sich mit Recht Meister nennen, das ist eine These, die sehr wohl auch Wahrheit abbildet.

Das „wahre “ Wissen

Nun, wie Sie jetzt verstanden haben, ist ebenso das wirkliche Wissen verschüttet, das mit der Entwicklung zu einem Meister einher geht. Wir finden nur durchgekautes, das wieder verdaut nur neu präsentiert wurde. Neu gebildet und dennoch das Gleiche wie seit tausenden von Jahren. Keiner da draußen kann Ihnen das „wahre“ Wissen vermitteln, da er nicht darauf zugreifen kann. außer er benutzt den unendlichen Teich am Grunde der Seele, die in der nie messbaren Tiefe, jedes Geheimnis und jede Wahrheit begräbt. Das heißt, Sie können es ebenso. Das wirkliche Wissen finden und neu bilden. Sie brauchen keine New Age Propheten, keine „channelnden Medien“. Die Entwicklung zum Meister hatte zur Aufgabe, die menschliche Seele, den inneren Geist an die Ursprünge zurück zu führen, die sich im Innern befinden. Das Gefängnis der Wirklichkeit, das der menschliche Geist über die Freiheit gelegt hat und sich so selber nur einsperrt, um nicht alles zu erreichen. Der Kosmos da draußen, das Innerste im Innern. Beides ist unendlich und kann in Sekunden Planeten neu gebären, die dem Geist jede Fähigkeit ermöglichen und geben.

Fazit

Ich würde es gerne haben. Gerne lesen und verstehend begreifen, was in den Mysterienschulen der uralten Zeit unterrichtet wurde. Ich denke, dort wäre mehr Wahrheit und Erkenntnis zu finden, als es die Neuzeit ermöglicht. Wenn Wissen Macht ist, dann wäre dieses Wissen der Garant für jede Freiheit, die man sich vorstellen kann. Oder auch gerade jetzt in der Gegenwart schon nicht mehr. Ich überlasse Sie wieder Ihren Gedanken. Zweifeln Sie an allem, was man ihnen auftischen will, hinterfragen und überlegen Sie selber. Denn meistens profitieren nicht Sie an irgendwelchen Lehren, sondern alleine die Lehrer selbst und der Glaube, der damit erschaffen wird. Sie alleine machen alles möglich.

 

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