Der Verkäufer ohne Produkt – Das Erfolgsgeheimnis

Muss ich selber meine eigenen Tipps befolgen? An für sich scheint diese Frage mal wieder paradox zu sein. Auf den ersten Blick ganz sicher, aber geht man etwas weiter in die Tiefe, so versteht man langsam, worauf ich hindeuten will. Ich poste News, Anweisungen, Anleitungen und Erfahrungen, aber im Grunde genommen heisst das nicht, dass ich auch so verfahren muss.

Die Anleitung

Ich poste in meinen Artikeln Anleitungen, Vorgehensweisen um z.B. schnell Geld zu verdienen. Ich beschreibe auf die kleinste Weise, wie genau das funktioniert. Ich schreibe darüber, was man machen sollte und was auch nicht und auf keinen Fall. Aber heisst das, dass ich es genauso machen muss? Muss ich als ganz dummer Beispiel bei usemax angemeldet sein, um darüber schreiben zu können und es zu bewerben? Muss ich etwas von kino.to halten, diese Seite selber benutzen und darüber schreiben, dass man es nicht tun sollte?

Diese Fragestellung, das Problem weist uns etwas Anderes hin.

Die Anpassung

Ihre Internetseite, Ihr Blog steht im Internet. Ganz ohne Zweifel. Und als Teil dessen müssen Sie sich einpassen. Das was verbreitet ist, pushen Sie weiter oder schreiben genau das Gegenteil von dem, was sonst so zu finden ist. Es gibt eine Sache, die Sie verstehen müssen, wenn Sie Geld im Internet verdienen wollen.

Sie bauen eine Seite, einen Traum auf, der für die Surfer irgendwann existent sein soll. Sie selber blicken aber darüber. Das heisst, Sie schreiben auch Artikel und über Themen, hinter denen Sie absolut nicht stehen. Sie suchen sich die meistgesuchten Suchbegriffe raus und formen einen Artikel dazu. Dabei müssen Sie nicht dahinter stehen, sondern es nur entsprechend verkaufen können. Das ist Marketing.

Sie besitzen als Blogger kein Produkt im eigentlichen Sinne. Sie erschaffen einen Traum, eine Plattform, wo dieser Traum lebhafter wird als auf jeder anderen Seite. Aber dieser Traum braucht eine Persönlichkeit dahinter, sonst fällt er zusammen. Sie müssen als Verkäufer fungieren, obwohl Sie kein Produkt besitzen.

Der Verkäufer

Was tun Sie also?

Überlegen Sie einmal kurz, was ein Surfer tut, wenn er von einer Plattform hört, einem Tool, einer Denkweise einem Gedanken? Genau, erstmal ins Internet und suchen. Findet er die Seite und muss er sich anmelden, so wird er ganz sicher zögern und doch lieber eine zweite Meinung einholen. Er googelt also weiter oder auch eine andere Suchmaschine seiner Wahl.

Jetzt landet er bei Ihnen. Und was tun Sie? Sie haben über dieses Produkt geschrieben, über das entsprechende Tool. Je nach Fazit wird jetzt ein gutes oder schlechtes Gefühl im Surfer entstehen, das haben Sie in der Hand. Und was nun?

Verlässt der Surfer die Seite wieder und geht zum Tool, so haben Sie persönlich nichts davon. Außer Sie bieten REF Links an und haben Banner, die Sie nach Aufrufen bezahlt. Sonst ist der Besucher futsch und Sie haben überhaupt nichts davon gehabt.

Da kommen Sie aber ins Spiel als Verkäufer. Sie müssen so auffallend sein, so besonders und aus dem Rahmen stechend, dass Sie dem Surfer seine Suche abspenstig machen. Sie bringen Ihn von seinem Kurs ab und geben ihm einen neuen Gedankengang, eine neue Spur, über die er nachdenken will und mehr won Wissen will. Dann gräbt er sich in Ihre Seite ein, bookmarked, verbreiten und wird auch auf Ihre Anzeigen klicken, da diese den neu gestillten Hunger befriedigen werden.

Was das im Endeffekt heist? Sie müssen es besser machen als die Anderen. Und um so besser Sie es machen, um so erfolgreicher werden Sie, anhand von Bookmarks, Twitter Posts, Aufrufen, Ränge etc…

Schreiben Sie also über ein Produkt, so müssen Sie das in den Vordergrund rücken, was der Surfer eigentlich davon will. Warum er dieses Produkt sucht und das auf irgendeine Weise berühren. Sei es durch Bilder, die richtigen Formulierungen, die richtigen Anzeigen….

Schaffen Sie das, so haben Sie ihn und können ihn mit Ihrem Gedankengut impfen. Hört sich sehr schlecht an, aber genauso läuft es. In keinem Medium lohnt es sich so sehr ein Verkäufer zu sein, wie im Internet. Preisen Sie an, zerstören Sie, aber bleiben Sie nicht oberflächlich, sondern treffen Sie genau den Knackpunkt hinter dem allem, dann werden Sie das haben, was Sie wollen.

Und im Endeffekt heist das, um an den Anfang zruückzukommen, dass ich selber nichts machen oder sogar glauben muss, worüber ich schreibe. Schaffe ich es persönliche Motivationen und Gefühle aus dem allen rauszuhalten, so werde ich es hinbekommen.

Denn Sie haben ein Produkt, dass Sie mit Ihrer Seite verkaufen. Und zwar sich selber. Sie geben dem Surfer sich selbst zur Hand. Als Begleiter, als weisenden Finger und versprechen ihm genau das, was Sie schreiben. Tun Sie es gut und Sie werden sehen, was Sie erwartet.

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