Das Thema Engel

Engel sind die Begleiter der Menschen als auch die ausführende Kraft einer höheren Macht. Selbstredend stehen sie weit über der menschlichen Existenz und haben dennoch nie ihre Liebe und Nähe zu ihnen verloren. Sie besitzen eine riesige Macht, je nach Rang und würden sie dennoch nie gegen das Wohl des Guten einsetzen. Sie unterstützen, sie helfen, sie wirken, zu meist aus dem Unbekannten heraus, denn selten sind Menschen so weit, ihr wahres Anlitz zu blicken oder auch nur ganz zu ertragen. Sie sind selbstlos und voll der göttlichen Macht, können aber dennoch auch als der göttliche Zorn wirken, wenn wir an das Flammenschwert denken.

Die Engel

Je nach Glauben, je nach Mythologie haben sie eine andere Bedeutung oder sogar Existenz. Dabei ist es nie von Bedeutung, wie wir menschliche Seelen sie sehen, solange es einen eigenen Nutzen erfüllt, der weit über unser Verstehen hinaus gehen kann. Aber genau darum geht es auch nicht. Sie dienen als größte Macht und Kraft einem höherem Ziel. Ob man jetzt an einen Gott glauben will oder muss, das ebenso ist irrelevant. Es kann sogar nur eine versuchte in Formpressung anderer Existenz sein, damit wir Menschen akzeptieren können, was außerhalb unserer Verstandes liegt.

Ich zitiere mal kurz von AOR, hermetische Gesellschaft:

Im Buch Genesis werden die Cherubim beschrieben, welche mit einem Flammenschwert das Paradies (Garten Eden) bewachen. Sie verwehren dem Uneingeweihten den Zutritt und beschützen das innerste Heiligtum.  In Wirklichkeit sind die Engel dem Eingeweihten unterstellt und er richtet über sie. Dies ist eine wichtige Aussage, welche das innere Potential eines Eingeweihten andeutet.

Der Übergang in die hohen Mysterien wird eingeleitet durch die Kenntnis und Konversation mit dem heiligen Schutzengel. Dies wird auch als Kontakt mit dem Inneren Meister beschrieben. Bereits in den anfänglichen Stufen der authentischen Rosenkreuzer-Tradition bekommt man Zugang zu diesen kosmischen Kräften, die dabei unterstützen die Persönlichkeit auf das bewusste und heile Ebenbild Gottes auszurichten. Alle Lebensbereiche können dadurch ausgeglichen werden. Kein Grashalm wächst auf der Erde ohne, dass es zuvor im Himmel beschlossen wurde. Engelskräfte wirken dahinter und führen Gottes Willen aus. In den Mysterien finden sich viele Hinweise, doch nur wenige Methoden um mit diesen Engelskräften in Kontakt zu treten. (Quelle:AOR)

Oder ein Auszug aus „Engel“,Heft 23, Flensburger Hefte-Verlagsgesellschaft W.Weinrauch & Partner GbR, Flensburg 1988:

Das Entscheidende ist, daß der Mensch mit seinen heute ausgebildeten Wesensverhältnissen noch nicht so weit reicht, wie diejenigen Wesen, die wir Engel nennen. Die Engel reichen eine Stufe höher, daß heißt sie haben Möglichkeiten und Kräfte ausgebildet, über die der Mensch heute noch nicht verfügt. Zum Beispiel in der Überschau ihres Bewußtseins, aber auch in den Kräftewirkungen, die ihnen zur Verfügung stehen.
Wenn man also die Natur eines Engels studieren wollte, so würde man sich sagen müssen: Der Engel hat nicht ein solches auf der Erde in einem Körper unmittelbar herumwandelndes Ich wie der Mensch. Daher schaut auch das, was von ihm auf der Erde ist, gar nicht so aus, als wenn es zu einem geistigen Wesen gehören würde. Wenn wir einem Menschen begegnen, so sehen wir ihm an: Der hat seine Prinzipien in sich, also alles organisch gegliedert. Wenn wir einen Engel aufsuchen wollen, dann müssen wir berücksichtigen, daß sein Physisches hier unten nur etwas ist wie ein Spiegelbild seiner geistigen Prinzipien, die auch nur im Geistigen zu schauen sind.
Die Schwierigkeit für den Menschen besteht zunächst darin, daß er glaubt, ein Körper müsse ringsherum bestimmt begrenzt sein.
Um es noch ein weniger genauer zu fassen, sollte man beachten, daß der Engel nicht über einen derartigen physisch-sinnlichen Leib verfügt, wie der Mensch. Des Engels niedrigstes Wesensglied ist eine ätherische Konfiguration, aber er reicht weiter über die Wesensglieder der Menschen hinaus.
In den meisten Engelsdarstellungen sind die Engel mit Flügeln versehen, worauf deuten diese Flügel nun hin?
Eine Theorie könnte sein, daß die Engel über eine Fähigkeit oder Dimension verfügen, die dem Menschen zunächst weitgehend mangelt. Man könnte sich das so vorstellen, daß mit den Flügeln die Möglichkeit des Aufschwunges angedeutet ist. Gemeint ist ein innerlicher Aufschwung in Bereiche, die über den irdischen liegen. So wie ein Vogel sich zum Beispiel in den irdischen Luftraum erheben kann, so ist die Fähigkeit und das Bewußtsein eines Engelwesens mit dem verbunden, was im höheren übersinnlichen Dasein liegt. Der Engel hat die Fähigkeit, sich in diesen Bereich zu erheben und von daher zu wirken. Man könnte es auch so sagen: Das Bewußtsein der Menschen ist gleichsam nach vorn ausgerichtet, denn er hat hinten keine Augen, er ist „vordergründig“, insofern bleibt ihm eine ganze Dimension seines Wesens verborgen, „okkult“. In dieser Dimension aber lebt der Engel.
Der Schutzengel zum Beispiel ist innerhalb der Engelschar ein Wesen, das ein anderes Verhältnis als alle Engel zu uns hat..Er begleitet den Menschen nicht nur, er verbindet sich mit dem Menschen, der zu ihm gehört in jeder Weise. Jede große und kleine, helle und dunkle Stunde lebt er unser Leben mit, ein Bewußtsein darüber bildend, bewahrend und verbindend mit seiner Fähigkeit zur Überschau über unseren ganzen weiten Werdegang und über unsere zukünftigen Werde-Möglichkeiten. Er kennt unsere Aufgaben, Hoffnungen und Hindernisse. Aus diesem umfassenden Überblick trägt er nicht nur Sorge um die richtigen Schicksalswege und Begegnungen, sondern auch für das richtige Maß dessen, was uns wiederfährt. Selbstverständlich wird auch vieles von uns Menschen selbst beigesteuert.
Wenn wir nun von unseren Engeln immer begleitet werden, und unser Schicksal sozusagen schon vorausbestimmt ist, kommt da nicht die Frage auf – wenn uns zum Beispiel eine Krankheit oder ein schwerer Schicksalsschlag wiederfährt: „Womit habe ich das verdient?“ oder: „Was habe ich getan, daß mir das passiert?“.
Experten meinen dazu, daß wir vor unserer Geburt zusammen mit unserem Engel unser Schicksal beschließen. Das, was wir auf der Erde erleben oder sogar erleben müssen. In dem Augenblick wo man sein Schicksal erkennt, befreit man sich auch von ihm. Man wird sozusagen Meister seines Schicksals.

Bleibt nur noch die Frage ob das in unser heutigen Gesellschaft überhaupt noch möglich ist. Viele Reinkarnationen können doch in einer Welt mit Verhütungsmitteln, Entscheidungen und Abtreibungen gar nicht mehr schicksalsgemäß stattfinden, wenn unser Schicksal vor der Geburt schon fest steht und sogar unsere Eltern schon lange ausgesucht sind…

Tja und dann gibt es da auch noch die so beliebte Serie „Supernatural“ in der die Engel eine übergeordnete und auch wichtige Rolle spielen. Auch dazu ein Auszug.

Engel sind göttliche Wesen mit himmlischer Gnade und sind Boten und Soldaten Gottes, die keine Emotionen haben bzw. haben dürfen. Gott zieht die Meschen ihnen jedoch vor. Sie können auf die Erde kommen und wie Dämonen Besitz von menschlichen Körpern nehmen, doch diese Menschen müssen ihre Zustimmung geben. Diese Hülle ist dann zwar unverwundbar, trotzdem ist diese Zeit sehr schwer für sie.

Meist handeln Engel erst und fragen dann, gerade bei Dämonen. Normale Menschen können die wahren Gestalten und Stimmen der Engel nicht sehen bzw. verstehen, für sie ist es sehr schmerzhaft. Es kann ihnen die Augen ausbrennen und die Ohren fangen an zu bluten. Um mit den Menschen kommunizieren zu können, müssen sie eine menschliche Gestalt annehmen oder ihnen im Traum erscheinen. Doch einige ‚besondere‘ Menschen können ihre wahre Stimme und Form ohne Schmerzen ertragen.

Engel haben sozusagen besondere Fähigkeiten. Sie können Seelen aus der Hölle befreien, sie können Menschen, indem sie ihnen zwei Finger auf die Stirn legen, an einen anderen Ort bringen, bewusstlos machen, in die Vergangenheit schicken oder ihre Erinnerung/Wahrnehmung verändern. Auch sich selbst können sie an einen anderen Ort oder in die Vergangenheit ‚beamen‘. Außerdem können sie die Menschen heilen.(Quelle:Engel)

Die Realität dahinter

Sie sind ein vernunftbegabter Mensch und auch ich bin das. Dennoch können wir manchmal ein höheres Wirken nicht ausschließen. Dabei ist es irrelevant, ob wir an einen Gott glauben oder auch nicht. Welcher Religion wir angehören oder auch nur eben nicht. Bei meinen eigenen „Studien“ durch so etliche Glaubenstexte und auch „geheimen Religionen“, die mit den Jahren nur untergegangen oder übergangen wurden, habe ich eines begriffen. Der Mensch benutzt Begriffe, Wörter und simple Reihen an Buchstaben, damit er etwas Höheres greifen und begreifen kann. Natürlich kann er es so nicht. Aber der Glaube daran, dass er es kann, hilft ihm das Unbekannte akzeptieren zu können. Dann formt er noch Definitonen dazu und sein Geist, seine Existenz fühlt sich in der Wirklichkeit, seiner eigenen Realität endlich wieder sicher. Dabei ist es belanglos, was es gibt und was nicht. So lange nichts Unbekanntes mehr existiert, solange bleibt die Welt alleine heil.

Und egal durch welche Religion sie streifen, welchen Glauben sie studieren, am Ende ist alles nur gleich. Mancher Aspekt wird weggelassen, ein anderer der besser passt, eingefügt, die Wahrheit dahinter aber ist genau dieselbe. Jede Religion behauptet für sich, die Einzige, die Wahre zu sein. Dabei geben sie nur andere Form dem gleichen Inhalt. Sicher sieht dies Einer als Ketzerei an, ein Anderer als Blasphemie, so mag es so sein, aber im Grunde ist es bloße Wahrheit.

Was uns hilft, das dürfen wir glauben. Alles Andere wegschieben, ignorieren und übersehen. Das ist der Dank der Freiheit.

Die Engel

Seit ewigen Zeiten sehen Menschen in ihnen ihre Begleiter. Sie helfen, sie unterstützen. Und wenn sonst keiner zuhören oder helfen will, genau dann taucht etwas auf, was uns gibt was wir brauchen. Vielleicht ein Egel, vielleicht eine reine Seele oder einfach der Mensch zur rechten Seite, der diesmal einfach nicht weggesehen hat, wie alle Anderen. Wir alle können Engel sein. Nicht für ein Leben lang, aber das verlangt auch keiner. Eine Sekunde, ein Moment und schon darf ein anderer die sanfte Berührung des flügelschlagenden Engels spüren. Sie müssen nicht zum Himmel fliegen, manchmal reicht es, über den eigenen Abgrund hinwegzugleiten, der den Mensch zu Ihrer Seite von Ihnen trennt. Das reine Gute gibt es nicht, das reine Böse ebenso nicht. Es wird erschaffen in Tat und Handlung ein jedes Mal aufs Neue.

Ob ich an Engel glaube?

Würde ich diese Frage beantworten, so würde ich meinen Geist verraten. Denn ich lege mich im Grunde niemals fest. Was ich sehe, das akzeptiere ich. Was möglich ist, schließe ich niemals aus. Aber ich urteile nicht, durch festen Glauben und lege mich und meinen Verstand auf eine Sache fest und unterbinde die Nächste. Mein Leitsatz ist alleine: „Die Freiheit des Geistes über Allem.“ Und das ohne Abstriche oder Einbußen. Ich lehne absolut keine Mythologie ab, eher halte ich alles für wahrscheinlich und möglich. Und so bleibt es das auch.

Vielleicht gibt es da oben Wächter, die über uns wachen. Eine ausgleichende Gerechtigkeit, die irgendwann ihren Urteilsspruch fällt. Es mag sein und es kann sein. Aber gerade jetzt ist es nicht von belang. Denn diese Welt und ihre Spuren, sie formen alleine wir. Und was bleibt, was wir hinterlassen, das entsteht in jetziger Sekunde, Minute oder auch Stunde. Was kommt, das kommt. Da muss ich mir jetzt keine Gedanken drüber machen.

Die Fähigkeiten der Engel

Die Fähigkeit der Engel liegt in Ihrem Zentrum. Im Reinen, im Stillen im nie Gesehenen. Es müssen keine Lichtwesen sein, es genügen auch Menschen. Egal, ob sie nun ins Innere der Seele blicken können, Menschen retten, bewahren, auserwählen, erleuchten oder auch bestrafen. Sind sie Mittler einer höheren Macht, oder aber etwas vollkommen Anderes? Wir werden es nie erfahren, wenn wir es nicht wissen sollen. Wenn doch, dann findet uns eben alles, was so werden soll.

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