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Das notwendige Böse – Necessary Evil

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Ohne sein Böses, wird das Gute nie zum Guten. Ohne ein Übel, wird nie ein Held geboren. Das Böse an sich, ist etwas, dass erst dem Durchschnitt die Möglichkeit gibt, selber daran zu wachsen und an Größe zu gewinnen. Die Hölle ist eine Prüfung, die jedem Menschen selber sagt, wie klar er sich über sich selber ist. Ohne Böses kann es nun mal nichts Gutes geben. DC Comics formt daraus einen eigenen Film, der nur auf DVD, Bluray erscheint. Der Gedanke dahinter, ist ungemein faszinierend. Denn ich weiß aus sehr persönlicher Erfahrung, dass die Menschen das Böse weitaus mehr lieben, als das reine Gute. Wir sprechen natürlich von Extremen, denn nichts ist alleine rein, das geschieht nur in Fantasie, Geschichten oder auch Filmen. Aber Vieles, entsteht aus Gutem und gebiert nur Böses. Dennoch ist es notwendig, nützlich und darf niemals nie existieren.

Das notwendige Übel

Sicher ist Böses niemals gut. Aber man darf auch ebenso niemals leichtfertig urteilen, abwerten oder in Schubladen schieben. Mancher „Böser“ ist weitaus besser, als es ein „Guter“ jemals sein könnte. Ich habe mich diesem Thema schon öfter gewidmet, je nach eigenem Entwicklungsstand, kann man fast sagen. Ich will aber jetzt nicht die Themen behandeln, warum es Beides gibt oder auch eben nicht, was richtig und was falsch ist. Diesmal geht es mir rein um die Notwendigkeit. Denn erst an seinen Feinden, im Innern und Außen, erkennt man einen Helden und seine wahre Größe als auch Natur. DC Comics hat dazu etwas Neues geformt, dem ich mich kurz widmen will.

Necessary Evil: Super-Villains of DC Comics

Nach meinem Kenntnisstand erscheint der Film erstmal nur in Englisch am 25.Oktober 2013. Zur Einstimmung der Trailer:

Ein paar Sätze aus dem Trailer:

„Wenn ich die Macht habe, die Götter zu beschützen, bin ich dann nicht selber ein Gott?“

„Wir brauchen unsere Schurken, um zu verstehen, was unsere Helden sind, und was nicht.“

„Hinter einem großen Helden, ist ein Großartiger Schurke.“

„Der Held muss jedes mal gewinnen, der Schurke nur einmal.“

Der böse Held:

Man kann sagen, was man will und im Grunde ist es sogar fast egal, wen man fragt, die Bösen sind immer die Cooleren. Sie sind ohne Hemmungen und holen sich ganz einfach was sie wollen. Ein wütender Held, der die Seiten wechselt, ist faszinierend, denn man kann sagen, die Masse wartet nur darauf. Jeder Mensch fällt einmal und geht an aller Dunkelheit dieser Welt zu Grunde. Nun, ein Held gibt niemals auf und so wird manchmal ein Böses neu geboren. Nicht immer sind die Feinde der Größten im Außen zu finden, öfter im eigenen Innern. Aber gerade, wie man über sie triumphiert, sie besiegt und in den Abgrund zurückschickt, beweist, wer man selber wirklich ist. Niemand kann sich vor so einer Konfrontation verstecken. Und will man an sich selber emporwachsen, so muss man sich auch jeder Versuchung stellen, sie erleben und durchleben.

Gerade lief mal wieder Spiderman 3, deswegen passt es sehr, dieses Beispiel zu benutzen. Der Hass übernimmt die Kontrolle über den Helden, er lässt sich vergiften und wird neu geboren als schwarzer Held mit ungemein viel mehr Kraft.

Zu Anfang verfällt Spiderman der dunklen Seite. Niemand kann ihm das verübeln, denn es ist einfach menschlich und trotz seiner Kräfte ist und bleibt er eben auch das. Aber was ihn als Helden auszeichnet, vielleicht erst dazu macht, ist dagegen anzukämpfen und es zu besiegen. Trotz aller Macht, die er dadurch bekommen könnte.

Dieses Thema ist gerade bei Batman etwas komplizierter. Sicher wächst er alleine an seinen Gegnern zu dieser Größe heran. Aber er ist die Dunkelheit, ein Teil davon als dunkler Ritter. Und in einem Teil der Fernsehfilme, muss er sogar alle Schuld alleine tragen, da er es eben einfach ertragen kann, dass man ihn als den Bösen sieht. Daran liegt seine Größe. Er kann ertragen, erdulden und aushalten. Er ist nicht nur ein Held, er ist vielmehr als das. Aber ohne seine Feinde wäre auch er nicht, wer er ist.

Um so stärker wir werden, um so mehr wir für etwas eintreten, um so weniger können wir uns vor solchen Prüfungen drücken. Und auf manchen Wegen, da sind es gerade diese Prüfungen, die wir brauchen, um uns selber zu erkennen. Mit Sicherheit kann man auch allem aus dem Weg gehen, „Feinde“ einfach mundtot machen, aber gerade daran erkennt man dann, wie ein Mensch wirklich ist. Erst in der Konfrontation, mit Feinden und auch seinesgleichen, können wir, als auch Andere, die Natur eines Wesens, eines Menschen schauen. „Nicht was Du im Innern bist, zeigt wer Du bist, sondern was Du tust.“ Wir wachsen an unseren Feinden, an Bösem und auch Gutem. Alles hat seinen Nutzen und seinen Zweck, egal ob wir es nun wollen oder nicht. Man gibt einfach niemals auf und wächst an jeder Aufgabe nur immer weiter.

Fazit

Ich freue mich auf das erscheinen dieser DVD und werde sie mir so oder so holen, ob jetzt nur auf Englisch oder auch nicht. Denn aus manchem „Schurken“ lernt man weitaus mehr als von einem Helden. Und im erschaffen von super Schurken ist DC auf jeden Fall erste Sahne. Das muss ganz einfach mal gesagt werden.

Lies doch mal

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Bruno T. Schelig

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