Starry Eyes – Träume erfordern Opfer – Horror Filmempfehlung

Was bist du bereit zu opfern, um erfolgreich zu werden. Wie weit würdest Du für Ruhm und Ehre gehen? Sehr krass, so kann man es ausdrücken, in manchmal auch schockierenden Bildern, widmet sich dieser Film der Frage. Würdest Du Deine Seele verkaufen und wohlwissend dunkle Pfade beschreiten, nur um dann letztendlich den Erfolg wiedergeboren zu ernten? Es ist klar definiert ein Horrorfilm und nichts für sensible Gemüter. Dennoch und gerade auch wegen der klar ersichtlichen Botschaft, die in sehr direkter Form und auch sehr ausgeschmückt präsentiert wird, empfehle ich diesen Film.

starry-eyes-dvd-coverZum Film

Ich selber bin über Netflix auf diesen Film aufmerksam geworden. Ich sah ihn in der Horroecke und nach der Suche, was ich mir angucken wolle, habe ich mich für diesen Film entschieden und es ganz und gar nicht bereut. Leider musste ich ihn auf Englisch sehen mit deutshen Untertiteln, aber das hat mir auch nichts ausgemacht. Sicher ist es ein Horrorfilm, aber auch die Vefilmung von Carrie habe ich mir gerne angesehen oder auch Evil Dead. So leicht schocken kann mich im Grunde gar nichts und ab und an, sehe ich auch gerne einen guten Horrorfilm, sofern er gut gemacht ist. Und das ist der Film, so wie ich es beurteile.

Zur Story

Es beginnt ganz belanglos kann man sagen. Sarah Walker (Alex Essoe) ist eine Schauspielerin, die von Vorsprechen zu Vorsprechen jagt. Immer mit der Hoffnung auf den Durchbruch, die eine Chance, die ihr das Leben ermöglichen kann, von dem sie schon immer geträumt hat. Aber der Erfolg bleibt ihr verwehrt. So arbeitet sie in einem durchschnittlichem Job und hält sich so über Wasser. Von ihrem Chef des öfteren belehrt, dass sienicht vergessen solle, welcher Job sie denn letztendlich ernähre und dass das andere, ihre Träume, keine Zukunft haben. Fest eingebettet ist sie in einen weiten Freundeskreis, mit ebenso ambitionierten Künstlern, denen noch der Erfolg nicht in Aussicht steht.

Dann plötzlich wird sie zu einem Vorsprechen eingeladen und tut ihr Ding. Aber zufrieden ist sie nicht mit sich. Dann zieht sie sich auf die Toilette zurück und lässt sich gehen. Aus tiefster Enttäuschung über sich selbst, bestraft sie sich selbst und wühlt sich in Krämpfen. Ihr eigener auftritt bleibt nicht unbemerkt und so wird sie wieder zurück gerufen, um noch mal zu zeigen, was sie kann. Aber diesmal ist es weniger die Schauspielerei, der interessiert, als vielmehr ihr verdrehtes Inneres, das im Mittelpunkt steht. Dann darf sie gehen. Verwundert und nicht wissend, was sie davon halten soll, macht sie sich auf den Weg zurück.

Kurze Zeit später wird sie wider von der Produktions Firma Astraeus Pictures eingeladen, zu einem erneuten Vorsprechen. Diesmal wird das Licht ausgemacht und sie steht im Mittelpunkt einer Kamera und eines Scheinwerfers. Von ihr wird verlangt, sich ganz auszuziehen. Zuerst zögert sie, kommt dann aber dem Wunsch nach. Kurz darauf verfällt sie in eine Art Trance und lässt sich komplett gehen, so wie es von ihr verlangt wird. sie darf erneut wieder gehen und wird auf einen Anruf vertröstet.

Wieder eine Zeit später bekommt sie erneut einen Anruf von Astraeus Pictures. Sie soll den Produzenten des Films treffen. Sie macht sich schick und auch auf den Weg. Dort aber, wird etwas von ihr verlangt, das sie zuerst nicht bereit ist zu geben. Und so flüchtet sie wieder. In den nächsten Tagen dann bereut sie ihre Entscheidung. Sie will nicht mittelmäßig und durchschnittlich bleiben. Sie will den Erfolg den Astraeus Pictures ihr ermöglichen kann. Und so ringt sie sich durch doch noch weiter zu gehen, als sie zuerst bereit war. Damit beginnt eine Reise, ein Trip, der der verkauften Seele gleicht. Eine Erfahrung, ein Preis, den man abwägen muss, ob man bereit ist ihn zu bezahlen.

Ich will den Film nicht witer spoilern und ende nun hier. Sie müssen ihn selber sehen um zu erfahren, was noch alles passiert.

Trailer

Hier ein kurzer Trailer zum Film:

Meine Meinung

Ich habe den Film sehr genossen. Und manche Szene ist schon krass, um es so auszudrücken. Dennoch finde ich ihn persönlich sehr bildgewaltig und auch ausdrucksstark. Er zeigt ohne Umschweife und sehr direkt seine Intention und Wahrheit. Und wie hoch der Preis sein kann, wenn man alles dafür opfert und sich vielleicht sogar falschen Kreisen verschreibt. Nicht ohne Grund empfehle ich den Film weiter. Denn ich möchte die Erfahrung, die ich durch den Film gemacht habe, nicht missen.

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