Queen Mab – Merlin 1998

„Mab, die finstere Königin des Alten Glaubens, fürchtet die Ausbreitung des Christentums, da ihre Macht und Existenz an den Glauben der Menschen gebunden sind. Also benutzt sie ihre Zauberkraft, um einer jungen Frau ein Kind einzupflanzen, welches die Sterblichen auf den Alten Glauben zurückführen soll.“ So beginnt ein Film, den ich in jungen Jahren gesehen und genossen habe. Queen Mab war dabei vor allem eine Gestalt, die in Erinnerung blieb, geblieben ist und so musste ich ihr noch einen Artikel widmen und sie meinen Babes@Net hinzu fügen. Folgen Sie mir in das Reich der Zauberei auf dem alten Pfad, dem alten Glauben, der der Geschichte nach, noch vor den anderen Glaubensrichtungen war. Eine Zeit, als die Magie noch die Welt beherrschte.

Merlin der Film

Ich könnte Ihnen jetzt den Inhalt erzählen, bediene mich dabei aber wikipedia, da es dort schön ausformuliert steht, so wie ich es nicht besser könnte. Kommen wir also zum Inhalt des Films:

Mab, die finstere Königin des Alten Glaubens, fürchtet die Ausbreitung des Christentums, da ihre Macht und Existenz an den Glauben der Menschen gebunden sind. Also benutzt sie ihre Zauberkraft, um einer jungen Frau ein Kind einzupflanzen, welches die Sterblichen auf den Alten Glauben zurückführen soll.

In einem Haus im Wald erblickt das Kind, ein Knabe genannt Merlin, das Licht der Welt. Seine Mutter stirbt bei der Geburt und so wird er von seiner Großmutter Ambrosia aufgezogen. Als der Junge achtzehn Jahre alt ist, erkennt er seine Zauberkräfte. Zusammen mit ihrem Helfer, dem Kobold Frik beginnt Mab, Merlins jahrelange Studien zu leiten.
Heimlich jedoch interessiert den jungen Mann nur eines: die Liebe zu Nimue, einem schönen Mädchen, dem er das Leben rettete. Eines Tages erfährt er, dass Mab seine Mutter bei seiner Geburt hat sterben lassen und seine geliebte Ziehmutter Ambrosia schwer erkrankt ist. Er macht sich auf den Weg zu Ambrosia. Als er eintrifft, findet er sie nach einem Streit zwischen ihr und Mab sterbend vor. Er macht Mab für den Tod seiner Mutter und Ambrosias verantwortlich und wendet sich voll Zorn von ihr ab. Er schwört, nie wieder Magie anzuwenden, es sei denn gegen Mab und ihre Handlanger.

Weitere Jahre gehen ins Land, König um König wird gestürzt, nur um einem noch größeren Tyrannen Platz zu machen. So kommt der grausame Lord Vortigern an die Krone. Er beabsichtigt, einen Turm auf einem Hügel errichten zu lassen, jedoch stürzt der Bau immer wieder ein. Durch einen Trick von Königin Mab erfährt der grausame Herrscher von Merlin und dessen Zauberkraft. Angeblich soll der Bau halten, wenn er das Blut des Zauberers mit dem Mörtel vermischt.
Der kluge Merlin kann Vortigern jedoch davon überzeugen, dass er ihm lebendig mehr nützt, und stellt sich als Zauberer und Wahrsager in seinen Dienst. Der Winter kommt und Uther Pendragon, Heerführer und Anhänger des Christentums, steht mit seinem Heer an der Grenze des Reiches. Merlin bringt Pendragons und Vortigerns Heere dazu, entgegen aller Tradition im Winter gegeneinander zu kämpfen, da er hofft, dass Uther ein besserer Mensch und König sein wird. Er hat aber die Rechnung ohne Mabs Intrigen gemacht. Sie bringt Vortigern dazu, Nimue, die die Tochter eines seiner Vasallen ist, einem Drachen zu opfern, um damit den Segen der alten Götter für die Schlacht zu empfangen. So verleitet sie Merlin dazu, zum ersten Mal seit Jahren seine Zauberkräfte wieder einzusetzen. Er kann Nimues Leben retten und den Drachen besiegen, doch ihr Gesicht wurde von der feuerspeienden Bestie verbrannt. Entstellt zieht sie sich in ein Kloster auf der Insel Avalon zurück. Merlin ist verzweifelt, erhält jedoch unvermutet Hilfe ausgerechnet von Mabs Schwester, der Herrin vom See. Sie schenkt ihm das magische Schwert Excalibur, mit dessen Macht er Vortigern in den eisigen Fluten des zugefrorenen Flusses, auf dem die Schlacht tobt, ertrinken lässt und damit Uther die Krone zuschanzt.

Gerade als Merlin denkt, er habe einem guten Mann den Weg zum Thron geebnet, beginnen die Kämpfe von neuem. König Uther hat sich in Igraine, die Frau seines Verbündeten Herzog Cornwall, verliebt und begehrt sie. Um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, willigt Merlin ein, ihm mit einem Zauber Zugang zu Lady Igraines Schlafgemach zu verschaffen: Er verwandelt Uther vorübergehend in ein Ebenbild des Herzogs. Aus dieser Verbindung, so sagt Merlin voraus, werde ein Knabe namens Artus entstehen. Außerdem nimmt Merlin Uther das Schwert Excalibur wieder ab und stößt es in einen Felsen, wo es auf einen guten und gerechten Herrscher, in der Gestalt von Artus, warten soll.

Merlin ist nicht mehr bereit, Risiken einzugehen und kümmert sich persönlich um die Erziehung und Ausbildung von Artus. Eines Tages verbreitet sich die Kunde, dass der inzwischen wahnsinnig gewordene Uther Selbstmord begangen habe. Die Zeit ist für Artus gekommen, das Schwert aus dem Stein zu ziehen und seinen legitimen Platz als König einzunehmen.
Nun, so denkt Merlin, könne er sich zurückziehen und zusammen mit Nimue, die durch einen Pakt mit Mab von ihren Verbrennungen geheilt ist, friedlich in einer verzauberten Höhle leben. Doch die dunkle Königin hat bereits neue Ränke geschmiedet. Mit List und Tücke bringt sie den ahnungslosen Artus dazu, mit seiner Halbschwester Morgan le Fay, Tochter des Herzogs und der Lady Igraine, einen Sohn zu zeugen, Mordred, der einen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron hat und unter der Erziehung seiner machthungrigen Mutter und seiner „Tante“ Mab zu einem sadistischen, grausamen Unhold heranwächst. Der durch Zauberkraft frühzeitig zum Mann herangewachsene Mordred sät Unfrieden in Artus‘ Königreich Camelot, und es kommt zum Krieg, in dem beide umkommen.
Merlin, der die magische Höhle verlassen und sie damit, durch Mabs Zauber, versiegelt hat, so dass er seine Nimue niemals wieder sehen soll, kann nur noch zusehen, wie Artus stirbt. Der weiteren Intrigen müde, gibt Merlin Excalibur zurück an die Herrin vom See und rüstet nun zum letzten großen Kampf gegen Mab. Unterstützt wird er dabei von den überlebenden Rittern der Tafelrunde, die den Tod ihres Königs rächen wollen, und von Frik, der die Seiten gewechselt hat, nachdem Mab seine geliebte Morgan getötet hat.

Nach einem dramatischen Duell der magischen Kräfte wendet Merlin sich von Mab ab und beschließt, diese einfach zu vergessen. Die Menschen tun es ihm gleich und Mab, die ihre Hoffnung, im Glauben der Menschen fortzubestehen, in Merlin gesetzt hatte, löst sich wie alle Götter, die ihre Bedeutung verlieren, in Nichts auf.

Viele Jahre später ist Merlin ein alter Mann, seine Kräfte sind nahezu völlig versiegt, und er verdient sich sein Brot als Geschichtenerzähler. Eines Tages, nachdem er die Geschichte seines Lebens erzählt hat, besucht Frik ihn und berichtet, dass er Nimue getroffen habe, die noch immer auf ihn warte. Kurz nachdem Mab verschwunden war, hat auch die magische Barriere vor der Höhle ihre Wirkung verloren und Nimue in die Freiheit entlassen. Sofort macht Merlin sich auf den Weg zu ihr.

Bei ihr angekommen, verbraucht er den letzten Rest seiner Zauberkraft, um sich und Nimue zu verjüngen und so die gemeinsamen Jahre nachzuholen, die ihnen gestohlen wurden. (Quelle: wikipedia)

Sicher, der Film hat schon einige Jahre auf dem Buckel und dennoch werde ich ihn mir noch einmal ansehen, denke ich. Ich habe ihn damals schon genossen und vor allem Queen Mab, wenn auch teilweise die Böse, hat es mir als Figur angetan. Sie will ihren Glauben, den für den sie steht, beschützen und tut dafür nun einmal das Nötige auch aus angst, vom Christentum verdrängt zu werden. Nun, am Ende verschwindet sie, so viel will ich spoilern, aber das ist nun mal der Lauf der Dinge.

Videos

Ich habe ein paar schöne Videos gefunden, die ich Ihnen gerne zeigen will:

Als Erstes ein Ausschnitt aus dem Film:

Hier ist der Anfang vom Film in Deutsch:

Und hier in etwas besser Qualität, dafür aber in Englisch:

Bilder:

Diese dürfen natürlich auch nicht fehlen :):

queenmab

queenmab1

Mab

queenmab2

queenmab3

Fazit

Wahrhaft verdient in meiner Babes@Net Kategorie, wie ich finde. Ich wollte den Gedanken um sie noch einmal aufleben lassen und das habe ich hier mit getan.

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