Im Licht des Schattens

Das grelle Licht, hat die Eigenschaft zu blenden, zu überdecken, zu überlagern, zu überblenden. So ist dem Licht der Schatten die Schwäche und gleichzeitig die Stärke, des leichten Scheins nur, der sanft nur bedeckt in grauen Schein taucht, der leicht nur berührt, zaghaft ertastet. So ist dem Schein die Stärke, dass die Konturen betont noch ins Zentrum der Aufmerksamkeit rutschen. So lässt sich erahnen, erfassen, die Natur einer Sache, ohne dass hellster Schein einen blendet.

So tanzen wir den Reigen der Schatten. Den Tanz der Bedeutsamkeit im Halblicht reiner Schatten. Ihr Licht umrandet Dich, es umfängt Dich und ebenso nur behütet es Dich. Du musst Dir keine Sorgen machen, es findet Dich, egal wo Du Dich versteckst und es zeigt Dir die Wahrheit, eben jene, die Du gerade nur erträgst. So kann man sagen es passt auf und hüllt Dich nur in so viel Aufmerksamkeit, wie Du alleine nur aushälst.

Man kann sagen, es ist gerecht. Gerecht in Aufteilung, in Verteilung und ebenso dem sorgsam verprasstem Licht. Denn wenn es weniger von etwas gibt, dann alleine zählt das Wenige noch mehr. So kannst Dich ebenso nur sonnen oder aber verstecken. Die Wahl liegt nur bei Dir.

Das Licht, es ist nur. Und geht es um das Licht der Schatten, dann ist die Relation hier, die besondere Aufmerksamkeit verdient. Denn wir gehen von den Schatten aus und definieren uns dann ein Licht, Nicht andersrum. So begehen wir nicht den Fehler, die Dunkelheit, das Vergessen zu missen, das auch ebenso nur allem obliegt. Denn egal wie hell der Moment auch sein mag, die Wahrheit ist und bleibt, dass der Schatten dem Licht ewig nur folgt. Und unser Licht nun folgt dem eigenen Schatten. Ein Paradox, was ebenso nur keines ist. Denn es geht um das Verstehen von dem wir es aufziehen, nicht der reinen realistischen Betrachtung.

Wir betrachten erst die Dunkelheit einer Sache und schließen von da an dann auf das Licht eben jenes Dinges. Der Natur der Dinge. Wir wollen nicht sehen, wie sich ein Etwas im hellsten Schein der Arroganz sonnt und sich ewig im Lichte wähnt. Wir wissen um die Dunkelheit jedes Dinges. Gerade die, die folgt und die, die sich im Innern versteckt. Das was ein jedes Wesen geschickt zu verstecken weiss. Wir aber, die des Lichtes der Schatten, wir kennen die Dunkelheit nur zu genau und vor uns muss sich nichts verstecken. Wir nehmen das Ganze. Das Licht und die Schatten. Das Helle und das Dunkle. Denn beides nur ergibt eben Eines. Eine der Wahrheiten, die wir nicht vergessen werden oder nur wollen.

Am Ende nun, erübrigt sich eine große Wahrheit. Denn alles bereits ist im Innern versteckt. Was Du begreifen willst, nur das darfst Du auch. Mehr verlangt der Reigen der Schatten nicht von Dir. Ein Hort, ein Ort, für jedwede Persönlichkeit und auch Sache. Alles findet sich selbst einmal und auch mehrmals in der Nacht wieder und muss sich mit der Dunkelheit anfreunden. Die, die aus dem Innern kommt und die, die es im Außen umspült. Die Frage ist nur, ob Du Lamm oder Wolf bist und wie Du Dich den Wesen der Schatten gegenüber verhälst. Verkaufst Du Dich, um mehr zu erreichen und zahlst den Preis, der Deine Seele bedeuten kann? Oder gehst du den dunklen Pfad nur entlang um Dein eigenes Licht zu finden, nachdem Du Dich der Dunkelheit gestellt hast und alle ihre widerlichen Fratzen betrachtet hast? Wähle weise.

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