Die Kunst der Beeinflussbarkeit

Das Innere eines jeden kleinen Menschleins, ist das Gleiche, wie der Schwamm, der sich den Tropfen an Wasser sucht, um so die scheinbare Leere füllen zu können. Die Tönung ist egal, die Fülle als auch Quelle, unterliegt nur der reinen Wahrscheinlichkeit. Dennoch, da braucht das Innere seine Flüssigkeit. Denn wie die Pflanze, da muss es wachsen, da muss es sich bilden und ebenso an Kraft gewinnen. Sucht man sich selber kein Wasser, so überschütten Andere einen damit. So geht es mir, so geht es Jedem und dann auch weiteren Menschleins, die den Erdball säumen. Wir sind das Miteinander, dass sich ebenso ein Gegeneinander bildet. Kontrahenten, Freunde, Kollegen oder auch leider rein die Feinde. So läuft es und so wird es immer bleiben.

Der Artikel an sich, das Thema am Anfang, ist eine Lehre, die im Grunde keiner Kunst bedarf. Beeinflussen lassen, das können wir alle. Ich manchmal noch mehr als Anderer, da ich als Schriftstellerlein mein Inneres so sehr verfeinert habe auf im Grunde alles zu achten. Dies ist eine der Voraussetzungen, um sich in der Kunst des Schreibens von Büchern zu üben. Man sieht das, was ein Anderer übersieht. Man speichert Kleinigkeiten, um später die Stimmung einer Situation im Grunde einfach perfekt harmonieren zu können. Nur ist es mit der Welt manchmal so, dass man nicht immer das zu sehen bekommt, was man gerne hätte. Ein Jeder spielt an einer Wirklichkeit, im Grunde seiner eigenen, um in seiner Welt sich selber zu präsentieren. So bildet man sich alleine selbst, den Spiegel eigener Aufmerksamkeit. Sie und ich, als Betrachter einer fremden Bühne nun aber, wissen nicht welches Stück nun dort gerade präsentiert wird. Mal ist es für uns, ein andres Mal rein für jemanden Anderen. So bilden sich die ersten an Züge einer Wirklichkeit. Dies sind Regeln, die ich im Grunde nicht erklären oder definieren muss. Denn genau das, sehen Sie, wie auch ich, nur jeden Tag.

Das Problem an der Wirklichkeit, einer Realität, ist die Gesetzmäßigkeit. Sie läuft im Grunde nach Wahrscheinlichkeit und Möglichkeit, sofern ein Anderer nicht an ihr manipuliert. Tut er dies, so geht ein Selbst von eben jener Wahrscheinlichkeit aus und formt sich nach fremder Steuerung, die er so noch gar nicht sehen kann. Nennen wir es Inception oder eigens erschaffene Traumwelt. Ich selber kann so manches Lied davon singen, denn als Schreiberling bewege ich mich immer in Welten und Formen, die den reinen Gedanken entspringen. Ein jemand sagt Ihnen etwas und obwohl Sie die Intention nicht kennen, gehen Sie von einem Gehalt aus, denn Sie alleine glauben wollen. So ist das erste Problem am Anderen oder das Bild was er präsentiert, nicht er, sondern das, was Sie in ihm sehen wollen. Also ist das Problem, der Fehler an jeder Wirklichkeit, die eine Variable, die sie zerstören oder aufrecht erhalten kann, alleine ein Selbst, das sich Betrachter nennt. Mal bin es ich, mal ein Anderer. Im Kino da läuft es nach allen Regeln der Kunst. Wir kennen die Illusion, die eigens erschaffene Wirklichkeit nur zu genau, denn genau dafür bezahlen wir ja immerhin. Wir akzeptieren den Film als das was er ist. Ein simples Stück an theater und sind dennoch bereit zu glauben, dass es für die 90 Minuten des Abdriftens Wirklichkeit ist. Das nennt sich erwünschtes Träumen und das Beenden einer Wirklichkeit, die uns nicht mehr als Last auferlegt.

Auch das alles nur, wissen Sie bereits. Ich definiere nur ein bisschen rum, erkläre hier und ebenso auch dort. Denn wenn Sie die Maschen eines Gefängnisses erkennen können, können Sie an den Stäben vorbei sehen oder ganz einfach das Tor öffnen und die Sparte fremder Wirklichkeit verlassen. Sicher, wissen wir nicht, was eine Regel, eine fremde Wirklichkeit von uns nun einmal will. Wie sollten wir, denn wir sind nur ein Schausteller, ein Statist in dieser Realität. Das Ganze können wir so einfach nicht überblicken. Wir können nur entscheiden, zu gucken und nicht mehr zu handeln, damit die fremden Regeln ihre Gültigkeit auf ein freies Selbst ganz einfach verlieren. Sicher, die Welt und ihre Normen können wir nicht verlassen, aber wir können ganz einfach beschließen, so manches Spiel zu ignorieren. Sicher, wird man dadurch nicht unbedingt freier, aber man entfremdet sich ein bisschen was von reiner Beeinflussbarkeit. Man kann einfach nicht allem ausweichen, wie sollte man? Denn dann wird ein gerader Pfad nichts weiter als ein Eierlauf. Man kann nur eigene Wege wählen. Gegen alles oder drumherum, Hauptsache nur nach eigener Intention.

Was ein Jeder glaubt oder glauben will, das alleine obliegt ihm nur selbst. Die Rolle an Maske, die sie spielen oder zu spielen haben? Tun Sie es gut und glauben Sie daran, denn so erschafft sich die Bühne einer Wirklichkeit. Im Innern aber, da halten Sie rein, das eigene Sein.

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