Der Erste im Spiel

Die Welt dreht sich und spielt ihre ureigensten Spiele auf der Bühne, die sich Welt da nennt. Wir sind die Individualisten auf der Plattform und teilen uns unseren Platz mit Millionen an weiteren Menschen. Jeder tut sein eigenes Ding auf eigene Weise und doch, da ähneln wir uns alle. So ist es egal, was wir erleben, ein Anderer hat dies bereits vor uns schon getan. Mit eigener Lehre, eigener Erfahrung hat er sich sein Päckchen bereits gepackt und hat eine neue Herausforderung bereits gemeistert, die auf uns noch wartet. So sind wir niemals der Erste, niemals allein und doch pochen wir auf das Recht des Individualismuses, das uns die Einzigartigkeit garantiert.

Jede Erfahrung, jedes Problem, das wir erleben, gerade durchmachen, hat ein Anderer bereits erlebt. Das bleibt nicht aus, bei Millionen anderen Menschen, die mit uns zeitgleich auf der Welt herumtanzen oder bereits vor uns dort gelebt haben. So erleben wir alles neu und doch hat es bereits jemand Anderes für uns getan.

So lernen wir im momentanen Zustand eines Problemes etwas, das als Aufgabe für uns fungiert. Eine Schwierigkeit, die uns weiterbildet und formt. Denn das Ergebnis der Gleichung ist niemals das Gleiche, wie bei jemandem Anderes bereits zu vor. So können wir weiter auf das Recht des Individualismusses pochen, denn es ist unsere Pflicht. Gleiche Probleme, andere Lösungen, das ist der Kern der Geschichte. Wir tun gleich und doch auch vollkommen anders, obwohl wir von den Problemen anderer Menschen lernen, die zugleich im momentanen Zustand auch unsere eigenen sind.

Aber erschaffen wir etwas Eigenes. In der Kunst, der freischaffenden Kreativität, so können wir den Grundgedanken bei Anderen finden. Das gleiche Gefühl, die Intention, die uns zur Erschaffung trieb. Und doch ist der Gesang, der erschuf, das Gefühl das bildete, der Stift, der schrieb, die Kreide, die malte, vollkommen unterschiedlich. Und das Ergebnis ist vollkommen einzigartig, da wir es mit dem Lied unserer eigenen Seele erschufen. Dabei dann, sind wir der Erste im eigenen Spiel auf der Bühne der Welt. So kann man sagen, eigenen realen Individualismus, den finden wir nur, wenn wir etwas selber erschaffen. Und dabei ist es egal, was es nun in der Realität nun mal ist. Ob wir malen oder schreiben oder einer anderen eigenen Berufung nun mal folgen. Was wir im Selbst erschaffen, das prangt als Zeichen unseres Ichs von nun an alleine weiter und manifestiert die Selbstständigkeit wie ein Symbol und oder Fragment des Iches wiederum.

Eine schöne Aussicht, wie ich finde. Denn selbst die Worte, denen Sie jetzt gefolgt sind, sind wiederum ein Garant meines eigenen freien Geistes. Genau so, werden Sie es kein zweites Mal mehr finden. Das ist Mythos Freiheit in individueller Weise ausgelebt. Und das nur, das können Sie auch. Wiederum auf ganz eigene Weise, mit eigenen Tönen, eigenen Gedanken und eigener Kreatvität.

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