Das Monstrum – Tommyknockers

Es beginnt unscheinbar, mehr durch Zufall und schlägt dennoch nach nur sechs Wochen riesige Wellen bis über die Kleinstadt Haven hinaus. Die Einwohner verändern sich auf unheimliche Weise, beginnen zu „Werden“ und entwickeln ein kollektives Bewusstsein. Dies alles ist aber nur die Spitze des eigentlichen Eisberges.

Bobbi Anderson stolpert im Wald über ein Stück Metall und beschließt kurzer Hand, herauszufinden was es damit auf sich hat. Sie holt sich ihr Werkzeug und fängt an zu graben. Voller Neugier gräbt sie immer weiter, obwohl sie bemerkt, dass massive Veränderungen mit ihr und der Umwelt von statten gehen. Es geht so weit, dass sich die ganze Stadt zu verändern zu scheint, um so mehr sie von dem metallenen Gegenstand ausgräbt. Später bekommt sie Hilfe von ihrem alten Freund Gardener, der gegen die Veränderungen immun zu sein scheint. Er hat große Bedenken gegen das Ausgraben, hilft Bobbi dennoch, da er sich große Entdeckungen verspricht, die für die Welt positive Auswirkungen haben könnten. Nach nur ein paar Wochen haben sich die Bewohner von Haven so weit verändert, sind „geworden“, dass sie nur noch in der Stadt bleiben können, da sie die normale Atmosphäre umbringen würde. Genau so, wie jeder Fremde der in die Stadt kommt, bleibende Schäden an sich entdeckt. Die Zähne fallen aus, Nasenbluten setzt ein und normales Denken wird fast unmöglich. Dahingegen bekommen sie geniale Ideen, deren Ursprung sie nicht herausfinden können. Und bald schon weiss ganz Haven, was Bobbi da ausgräbt: Ein Raumschiff fremder Herkunft und von scheinbar höher entwickelten Wesen.

Ich persönlich habe das Buch genossen. Es ist meisterhaft konstruiert und aus den verschiedenen Blickwinkeln zusammen gesetzt, wie man es auch von Stephen King erwarten kann. Mit Feinarbeit hat er die Figuren geformt, ihre Charaktere und gerade die Veränderungen, die zuerst im Innern ihren Anfang finden. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, es ist alle Mal die Zeit der Muße wert und mit einem Umfang von über 1000 Seiten verspricht es einige Stunden an Lesefreude.

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